Brandstiftung Anne-Frank-Straße: Stadt und LEG setzen 8000 Euro Belohnung aus

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Über die Drehleiter wurden sieben Erwachsene und ein Kleinkind gerettet. (Foto: Feuerwehr Monheim)
Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung und rechtskräftigen Verurteilung der Täter oder eines Einzeltäters führen, die in der Nacht vom 2. auf den 3. April (Karfreitag) ein Feuer im 2. Obergeschoss des Hauses an der Anne-Frank-Straße 21 gelegt haben, haben die Stadt Monheim am Rhein und die LEG Immobilien AG gemeinsam eine Belohnung in Höhe von insgesamt 8000 Euro ausgesetzt. Hinweise nimmt die Polizeiwache Monheim, Friedrichstraße 29, unter Telefon (02173) 9594-6550 entgegen.

In besagter Nacht brannte zunächst ein im Hausflur abgestelltes Sofa. Dann schlug das Feuer auf Kabelschächte über. 14 Personen wurden durch Rauchgase verletzt, neun mussten nach notärztlicher Erstversorgung in Krankenhäuser gebracht werden. Schwer verletzt wurde zum Glück niemand. Ein Großaufgebot der Feuerwehr verhinderte das Schlimmste. Fast 80 Wohneinheiten in dem siebenstöckigen Gebäude waren betroffen. Das städtische Ordnungsbüro richtete noch in der Nacht eine Notunterkunft im Bürgerhaus an der Humboldtstraße ein. Später konnten die Geschädigten dann die Turnhalle an der Friedenauer Straße als Anlaufstelle nutzen. Über die Feiertage stellte das DRK mit einer Feldküche die Versorgung sicher. Einige Mieter, deren Wohnungen zunächst nicht mehr bewohnbar waren, wurden in örtlichen Hotels untergebracht.

Viele der Mieter konnten inzwischen bereits zurück in ihre Wohnungen. Laut LEG-Niederlassungsleiter Uwe Steinbach sollen bis Ende des Monats auch die letzten Wohnungen wieder mit Strom versorgt sein.
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