"Dolle Klänge Monheim" übernimmt Altweiber an der Doll Eck

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Martina Pophal wird auch dieses Jahr wieder an der Doll Eck moderieren. Foto: Sabine Polster
Monheim am Rhein: Doll Eck | Altweiber an der Doll Eck ist alljährlich der erste Höhepunkt im Straßenkarneval. In diesem Jahr wird das Möhnentreiben am 4. Februar von „Dolle Klänge Monheim“ organisiert. Der Kern der Veranstaltung bleibt erhalten, kleine Feinheiten werden verändert.

Altweiber an der Doll Eck hat eine lange Tradition. 1973, in der Regenschaft von Prinz Dieter I. und Ulla (Clohsen), wurde dort zum ersten Mal ab 11.11 Uhr auf Initiative von 22 Einzelhändlern zum Möhnentreiben gebeten.

Aus dieser Initiative hat sich das Festkomitee Doll Eck entwickelt, das bisher jedes Jahr unter Federführung von Paniker-Chef Emil Drösser das Altweiber-Treiben am Doll Eck veranstaltet hat. Nachdem die Paniker im letzten Jahr den Bibi an den Nagel gehangen haben, musste ein Nachfolger her.

Den hat Moderatorin Martina Pophal mit Klangweiten gefunden. Der Verein organisiert Musikevents rund um die Monheimer Altstadt wie die Klangsaiten oder die MEGA-Altstadtklänge. „Ich bin auf Klangweiten zugegangen, denn die Karnevalsvereine sind selbst viel zu sehr in das Geschehen involviert, um diese Veranstaltung zu organisieren“, sagt sie.

Bei den Vorsitzenden Manfred und Marc Schönberger lief sie damit offene Türen ein. „Wir sind ein heimatverbundener Verein. Uns ist es wichtig, dass die Veranstaltung erhalten bleibt“, so der 2. Vorsitzende Marc Schönberger.

Unter dem Namen „Dolle Klänge Monheim“ haben sich das Festkomitee Doll Eck und der Verein Klangweiten nun zusammengeschlossen. Ziel: Das Alte erhalten, und ein paar Neuerungen wagen. „Wir springen auf den Zug auf, wollen keine Revolution, nur eine Evolution“, so Ingo Wölk, bei Klangweiten zuständig für Kommunikation und Soziale Medien.

Nach dem Sturm aufs Rathaus zieht das Prinzenpaar gegen 11.11 Uhr mit Gefolge an der Doll Eck ein. Dazu läuft bis zirka 14 Uhr ein jeckes Bühnenprogramm mit allen Monheimer Garden. Das Bier aus dem Bibi-Brunnen wird fließen – gezapft von den Urgesteinen Emil Drösser und Hanns Bambeck. Zur Stärkung gibt es Reibekuchen und Bratwurst. Und die Garden können sich natürlich auch weiterhin über den traditionellen „Blootwoosch-Orden“ freuen. „Tradition ist wichtig“, meint Martina Pophal.

Diesmal wird eine professionelle Bühne aufgebaut und keine Gerüstbühne, wie bisher. „Das machen wir allein schon aus Sicherheitsgründen“, so Marc Schönberger. Für den guten Ton an der Doll Eck sorgen wieder Guido Coenen und sein Team.

Statt Musik von den Panikern kommt „La Mäng“, eine kölsche Mädchenband, die eigene Lieder in Mundart singt. „Wir sind als Verein musikalisch affin und da liegt es nahe auch ein musikalisches Highlight zu präsentieren“, meint Marc Schönberger.
Zum ersten Mal soll es einen Kostümwettbewerb geben. Die schönste und kreativste Verkleidung wird belohnt. Dafür ziehen Marc Schönberger und Ingo Wölk durch die Reihen. „Wir machen Fotos und suchen dann gemeinsam aus“, so der 2. Vorsitzende. Der Gewinner erhält eine Senseo Kaffeepadmaschine. Dafür haben sich die Organisatoren expert Hoffmann als Sponsor mit ins Boot geholt.

Alle fleißigen Helfer, die sich um Aufbau und Bewirtung kümmern, tun dies ehrenamtlich. Finanziert wird die Veranstaltung über den Getränkeverkauf. Über die Kosten möchten die Veranstalter nicht reden – nur soviel: für Bühne, Gema, Versicherungen, Straßensperren, Elektrik und Toiletten kommt eine größere Summe zusammen. Die Veranstaltung wird über Facebook begleitet: www.facebook.com/dolleklaenge.
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