Monheimer Merkur für Ralph Hoffmann

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Mit dem Monheimer Merkur zeichnete Bürgermeister Daniel Zimmermann (Dritter von rechts) den Geschäftsführer der Expert Hoffmann GmbH, Ralph Hoffmann (Dritter von links), aus. Das Foto zeigt außerdem (von links): Treffpunkt-Vorsitzender Willibald Lukas, seinen Stellvertreter Gerald Altvater, den stellvertretenden Filialleiter Dirk Fleschenberg, Schatzmeister Volker Frenzel und Schriftführer Uwe Ihnenfeld. Foto: Michael de Clerque
Ralph Hoffmann, Geschäftsführer der Expert Hoffmann GmbH, ist beim Neujahrsempfang des Treffpunkt Monheim am Rhein mit dem Monheimer Merkur ausgezeichnet worden.

Gastgeber und Preisträger in einer Person – diese Ehre wurde Ralph Hoffmann (46) beim Neujahrsempfang des Treffpunkt Monheim am Rhein zu teil. In den Geschäftsräumen seines Elektronik-Fachmarkts an der Krischerstraße gaben sich rund 100 Gäste aus Einzelhandel, Handwerk und Gewerbe am Freitagabend ein Stelldichein. Mit dem Wirtschaftspreis Monheimer Merkur ehrte Bürgermeister Daniel Zimmermann Ralph Hoffmann für seine Verdienste um den Wirtschaftsstandort Monheim.

„Ralph Hoffmann hat durch die Eröffnung seines Elektronikmarktes nicht nur eine für die Innenstadt wichtige Lücke im Branchenmix geschlossen, er ist auch von Anfang an gegenüber der Zusammenarbeit mit anderen ortsansässigen Händlern und der Mitwirkung bei gemeinsamen Werbeaktivitäten sehr aufgeschlossen gewesen“, so Zimmermann in seiner Laudatio.

Auf der Suche nach einem Standort für eine weitere Filiale im Raum Köln ist Hoffmann auf Monheim gestoßen. Er hat die Immobilie gekauft, die Verkaufsflächen modernisiert und bietet auf 2000 Quadratmetern neben der Haushalts- und Unterhaltungselektronik auch Küchenmöbel sowie Elektrofahrräder an. „Was Sie seit der Eröffnung im November 2013 geschaffen haben, kann man mit Fug und Recht als Trading Up bezeichnen“, so Zimmermann. Er erinnerte daran, wie es nach dem Weggang der Firma Famka vor vielen Jahren immer wieder wechselnde Nutzungen gab – zuletzt durch ein Trash- und Discount-Geschäft, das die vorhandene Fläche nicht einmal komplett belegte.

Hoffmann engagiert sich in den lokalen Netzwerken, ist sehr schnell Mitglied der Werbegemeinschaft Treffpunkt geworden und kooperiert mit den unterschiedlichsten Monheimer Akteuren. „Wir sehen das als Bereicherung für die Arbeit des Einzelhandels und hoffen, dass uns Ihr engagierter Unternehmergeist noch lange erhalten bleiben wird“, so Zimmermann abschließend. Ralph Hoffmann nahm die Auszeichnung voller Stolz an und lobte seinerseits das große Engagement der Stadt, „dass er von anderen Standorten so nicht kannte.“

Zu Beginn der Veranstaltung hatte Treffpunkt-Vorsitzender Willibald Lukas einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr gegeben. Er ging dabei insbesondere auf die vier verkaufsoffenen Sonntage ein, die, jeweils mit einem Fest gekoppelt, die Menschen in die Stadt gelockt hatten. Ob Frühlings-, Stadtfest, Martins- oder Weihnachtsmarkt – die Straßen waren voll. „Das ist der richtige Weg. Dort wo Menschen sind, wird Umsatz gemacht“, so Lukas. Doch um all dies zu stemmen, sei viel Unterstützung nötig: „Wir brauchen vor allem auch junge Leute, die neue Ideen einbringen.“

Zahlen, Daten, Fakten hatte auch wieder der Geschäftsführer der Industrie-und Handelskammer Dr. Ulrich Hardt im Gepäck. Zum achten Mal sprach er beim Neujahrsempfang des Treffpunkts und gratulierte zum „sensationellen Erfolg“. Er lobte die Veranstaltungen, wie die 20. Auflage des Martinsmarktes als „Stadtmarketing pur“, nannte die Steuerpolitik der Stadt einen Riesenerfolg, lobte das Baustellenmanagement und die Eröffnung der Firmen-Kita „Talentschuppen“.

Auch den Ausbau des Glasfasernetzes seitens der MEGA bewertet er als ein gutes Signal: „Das Glasfasernetz hat eine ähnlich wichtige Bedeutung wie ein guter Autobahnanschluss und ist ein weiterer Anreiz für Unternehmen nach Monheim zu kommen oder sie zu halten.“

Das Glasfasernetz war auch eines der Themen, die Bürgermeister Daniel Zimmermann in seiner Rede zur Stadtentwicklung aufgegriffen hatte. „Wir haben das Tafelsilber wieder in die Monheimer Schublade zurückgeholt und mächtig aufpoliert“, erklärte Zimmermann zum Rückkauf der MEGA, die bis 2020 jeden Haushalt mit einem eigenen Anschluss versorgen wird.

25 Millionen Euro werden in Bautätigkeiten investiert, darunter in Schulen, Straßen- und Kanalbau, Umgestaltung der Hauptstraße, Feuer- und Rettungswache und in die Unterkünfte an der Nieder-/Rhenaniastraße.
Grund zur Freude hätten die Anwesenden angesichts ihres Gewerbesteuerbescheides. „Im Landesdurchschnitt könnten Sie 60 Prozent aufschlagen, in Oberhausen sogar 80 Prozent“, so der Bürgermeister, der auch den niedrigen Gewerbesteuerhebesatz, die daraus resultierenden, sprudelnden Einnahmen und den Kommunalsoli in seiner Rede thematisierte.

Zum Abschluss ehrte Daniel Zimmermann Alexander Mohr für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement auf dem Monheimer Weihnachtsmarkt. Für die Jecken hatte der Bürgermeister trotz der Verzögerungen im Bauablauf an der Krischerstraße auch eine gute Nachricht: „Der Rosenmontagszug ist gesichert, dass kann ich allen Karnevalisten versprechen.“


Monheimer Merkur:
Der Monheimer Merkur ist benannt nach dem römischen Gott der Händler, lateinisch Mercurius. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Stadt eine engagierte Monheimer Unternehmerpersönlichkeit für ihr Wirken. Die Bronze-Statuette wurde von dem Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann geschaffen und in diesem Jahr zum 15. Mal verliehen. Erster Preisträger war im Jahr 2000 der damalige Vorsitzende des Treffpunkts, Rolf Tiemann.
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