Neues VHS-Programm: Golf, Hebräisch und Survivaltraining

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Das neue Programmheft präsentieren hier (von links): Ursula Niebuhr zuständig für Sprachen und Integrationskurse, VHS-Leiter Wilfried Kierdorf und der neue stellvertretende Leiter Gerhard Bukow. Foto: de Clerque
Monheim am Rhein: VHS | Druckfrisch liegt es seit Dienstag vor und wird am Samstag an alle Haushalte verteilt: das neue Programm der Volkshochschule (VHS). 280 Kurse werden im Frühlingssemester angeboten, darunter erstmalig auch Golf, Hebräisch und ein Survivaltraining. Neu im Team der VHS ist der stellvertretende Leiter Gerhard Bukow.

Seit zwei Wochen ist er Teil des VHS-Teams: Gerhard Bukow. Der 31-Jährige stammt ursprünglich aus Wanne-Eickel. Studium, Doktorarbeit und Berufstätigkeit ließen ihn viel herumkommen in der Republik. Seit dem 1. Dezember ist er als stellvertretender VHS-Leiter zuständig für die Bereiche Gesundheit, Bewegung und Prävention, Qualifizierungsmaßnahmen, Familie und Persönlichkeit sowie Kreative Bildung.

Seine Doktorarbeit hat Gerhard Bukow in Psychologie und Informatik geschrieben und einen Master in Verwaltungsmanagement gemacht. Als Projektleiter war er in der Forschung und als Dozent an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung tätig. Verwaltungserfahrung hat er außerdem in Wiesbaden und Crailsheim gesammelt.

Das Programm für das Frühlingssemester bietet wieder eine Fülle an bewährten Kursen und neuen Angeboten. Interessierte können dann zum Beispiel alle Sprachen der Monheimer Partnerstädte erlernen. Neben Französisch, Polnisch und Türkisch wird erstmalig auch ein Hebräisch-Kurs angeboten, in dem man zunächst Ivrit, die hebräische Schrift lesen und schreiben lernt.

Nach dem Erfolg im Herbstsemester wird es wieder das Angebot „Öffentlichkeitsarbeit für einen Verein“ geben. Auch Kurse zum richtigen Umgang mit Smartphone und Tablet stehen wieder auf dem Programm.
Mit Fasten, Massage-Workshops, Autogenem Training, Nordic Walking oder Zumba lässt sich etwas für die Gesundheit tun. Wer schon immer mal Golf spielen wollte, kann in einem Schnupperkurs erste Erfahrungen sammeln.

Exkursionen, die einen Blick hinter die Kulissen großer Unternehmen gewähren, gehören wieder zum Angebot, ebenso Erlebnisführungen rund um das Thema Natur. Dabei geht es auch wieder auf Goldsuche. „Beim letzten Mal wurde sogar etwas im Rhein gefunden“, sagt VHS-Leiter Wilfried Kierdorf. Ganz neu ist außerdem ein Survival-Training im Knipprather Wald.

Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die Monheimer Stadtgeschichte. Im Frühjahr wird der erste Band der Stadtchronik von dem Historiker und früheren VHS-Leiter Dr. Karl-Heinz Hennen erscheinen. Passend dazu wird es zwei Stadtrundgänge sowie die Buchvorstellung geben.

Ein fester Bestandteil des Frühlingssemesters ist die Europa-Woche, die federführend vom Monheimer Ortsverband der Europa Union organisiert wird. Diesmal dreht sich ab dem 26. April alles rund um das EU-Gründungsmitglied Italien.

Einen großen Anteil haben auch die Integrations- und Orientierungskurse. Neu sind die Einstiegskurse für Flüchtlinge aus Eritrea, Syrien, Iran und Irak mit guter Bleibeperspektive. Sie dienen als Vorbereitung für die Integrationskurse und werden von der Bundesagentur für Arbeit gefördert. „Mit diesem Angebot ist landesweit ein sehr offenes und einfaches Verfahren gefunden worden, um möglichst schnell Menschen in den Deutschunterricht zu bringen“, so Kierdorf.

Eröffnet wird das neue Semester am Donnerstag, 28. Januar, mit dem „Aller-Welts-Café am Abend“. Ab 19 Uhr geht es los im Saal der VHS.
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