„Piwipper Böötchen“ zum Einjährigen aufgerüstet

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Am 1. September 2012 setzte die „Piwipp“ zum ersten Mal von Dormagen ans Monheimer Rheinufer über.
Seit einem Jahr versieht die „Piwipp“ an Wochenenden und Feiertagen ihren Fährdienst zwischen Monheim und Dormagen. War im letzten Jahr die Zulassung noch auf zwölf Fahrgäste beschränkt, dürfen seit Ostern nun jeweils 25 Fahrgäste mit Fahrrädern über den Rhein befördert werden. Und allein in diesem Jahr haben schon über 20.000 Fahrgäste zu Fuß, mit Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen das Bötchen genutzt.
„Dass trotz des kalten Frühjahrs die kleine Fähre so viel Zuspruch findet, erlaubt uns die noch bestehenden Kredite wohl schon ein Jahr früher als geplant abzuzahlen“, sagt Dr. Heiner Müller-Krumbhaar, Vorsitzender des Vereins „Piwipper Böötchen“. „Dieser Erfolg ist auch besonders den 30 ehrenamtlichen Fährhelfern zu danken, die jedes Wochenende auf dem Boot Dienst tun.“ Wesentliches haben natürlich die  Schiffsführer beigetragen, die das Boot bei jedem Wasserstand, Wetter und bei teilweise heftigem Längsverkehr auf dem Rhein sicher gefahren haben.
Eine halbautomatische Anlegehilfe nebst weiteren technischen Verbesserungen hilft inzwischen beim Anlegen sowie beim Ein- und Aussteigen, und eine festinstallierte Feuerlöschanlage für den Maschinenraum wurde nachgerüstet.
Vor wenigen Tagen erfolgte auch die endgültige Zulassung als Fahrgastschiff und als Fährboot seitens der Schiffsuntersuchungskommission in Mainz. Diese Zulassung muss erst im Sommer 2017 erneuert werden.
„Wir können also eine 800-Jahrfeier der Ersterwähnung Monheimer Schifffahrt am 5. Juni 2017 schon langsam ins Auge fassen!“, freut sich der Vorsitzende Dr. Heiner Müller-Krumbhaar.
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