Prummekirmes wird wieder gefeiert

Anzeige
Das Orga-Team der Prummekirmes (v.l.): Rolf Böelke, Lothar Obst und Uwe Scherer. Auf dem Foto fehlt Andreas Grammann. Foto: de Clerque
Monheim am Rhein: Kradepohl | Prummetaat und Hahneköppen: Rund um den Kradepohl wird am Samstag, 5. September, ab 14 Uhr wieder die Prummekirmes gefeiert. Die Organisation haben vier Monheimer in die Hand genommen.

„Wir wollen diese schöne Tradition erhalten“, sagt Rolf Böelke. Zusammen mit Andreas Grammann, Uwe Scherer und Lothar Obst organisiert er die Veranstaltung am Kradepohl.

Unterstützung haben die Vier aus ihrem jeweiligen Freundeskreis. „Wir haben über 20 Helfer zusammenbekommen“, so Böelke. Die sorgen dafür, dass alle Besucher mit kalten Getränken, Gegrilltem, Kaffee und natürlich der frischen Prummetaat versorgt werden.

Hinzu kommen die vielen helfenden Hände im Hintergrund. „Das Team von ‚Bormachers Altes Brauhaus‘ spendiert und kocht den Kaffee und stellt uns jede Menge Inventar zur Verfügung. Die Firma Elektro Welling sorgt für den Strom“, nennt Boelke zwei Beispiele. Unterstützung gibt es natürlich auch von zahlreichen örtlichen Sponsoren.

Außerdem gibt es Musik und Angebote für Kinder. Mit Kinderschminken, Hüpfburg, Trampolin und einem Kinderkarussell ist für reichlich Unterhaltung der jungen Besucher gesorgt. Ab 17 Uhr findet das Hahneköppen statt. Für den Fall, dass es regnen sollte, haben die Veranstalter mehrere Zelte organisiert.

2009 hatte die Traditionsgemeinschaft Monheim die Prummekirmes nach über 30-jähriger Pause wieder aufleben lassen – mit Erfolg. Im vergangenen Jahr musste sie allerdings aus organisatorischen Gründen ausfallen. „Uns haben einfach die Leute gefehlt“, sagt Böelke. Die Traditionsgemeinschaft, die bis 2014 auch den „Tanz in den Mai“ organisiert hat, existiert nur noch auf dem Papier und wird sich auflösen (der Wochen-Anzeiger berichtete).

Rolf Böelke und seine Mitstreiter wollen nun die Tradition der Prummekirmes fortführen. In diesem Jahr setzen die Organisatoren auf das bewährte Konzept.
Für die Zukunft könnte sich der 46-Jährige zusätzlich auch ein Kinderhahneköppen vorstellen sowie ein kleines Bühnenprogramm. Außerdem soll ein neuer Verein gegründet werden, der künftig die Organisation in die Hand nimmt. „Wir wollen allerdings erst einmal abwarten, wie die Resonanz der Besucher ist“, so der Monheimer.

Der Gewinn der diesjährigen Veranstaltung wird gespendet. Unter anderen soll die Evangelische Kirche bedacht werden – für die Sanierung der Altstadtkirche.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.