KKV sucht den „Ehrbaren Kaufmann“

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und zeichnet unternehmerischen Mut, faire Führung und Familienfreundlichkeit aus


Zum fünften Mal seit 2010 sucht der KKV den ehrbaren Kaufmann und schreibt den gleichnamigen Ehrenpreis aus. Wichtige Kriterien des Preises, der am 27. Mai 2017 beim Festabend des 89. Bundesverbandstages in München verliehen wird, sind dem katholischen Sozialverband dabei besonders das bürgerschaftliche Engagement, der unternehmerische Mut, eine faire Führung und die Familienfreundlichkeit des ausgezeichneten Unternehmers oder der Unternehmerin.



Der Ehrenpreis, gestiftet 2010 nach der Finanz- und Wirtschaftskrise, ist ein starkes Zeichen für einen verantwortlichen und ethisch guten Umgang von Unternehmen mit Mitarbeitern und Kunden sowie der Gesellschaft als Ganzes. Der Modelcharakter des „Ehrbaren Kaufmanns“ beschränkt sich dabei nicht mehr auf die reinen Kaufleute alter Prägung sondern steht Pate für das Miteinander von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in der Sozialen Marktwirtschaft. "Es ist ein klares Bekenntnis zur Sozialen Marktwirtschaft, wenn wir als KKV mit diesem Ehrenpreis Frauen und Männer auszeichnen, die diese Ideale in der Wirtschaft vorleben", so der Monheimer KKV-Bundesvorsitzende Bernd-M. Wehner.

2010 wurde der Preis erstmals im Rahmen des Ökumenischen Kirchentages in München an die Freiburger Unternehmerin Martina Feierling-Rombach vergeben. Beim Bundesverbandstag in Hildesheim 2011 erhielt ihn Prof. Claus Hipp vom gleichnamigen Unternehmen, 2013 in Freiburg wurde der Bielefelder Unternehmer Dr. Wolfgang Böllhoff damit ausgezeichnet und 2015 in Arnsberg-Neheim bekam den Preis der Ingolstädter Reinhard Büchl.

Mit dem Ehrenpreis erinnert der KKV an eine alte Kernkompetenz des Verbandes: Das Ideal des „Ehrbaren Kaufmanns“. „Während der Begriff heute wieder eine gesellschaftspolitische Renaissance erlebt, hat der KKV als einstmals kaufmännischer Verband die Idee seit 1877 hoch gehalten und auch dann dazu gestanden, als es nicht unbedingt angesagt war, in Zeiten schneller Gewinne bodenständig, nachhaltig und sozial zu sein“, betont der KKV-Bundesvorsitzende. Der Leitspruch des KKV „Ehrlich im Handel, christlich im Wandel" sei daher aktueller denn je.

Bundesgeschäftsführer Joachim Hüpkes erläutert: „Hinter dem ehrbaren Kaufmann steckt die Idee, dass Eigentum verpflichtet. Ein Unternehmer muss Gewinne erzielen und auch wachsen. Aber nicht über alle Maßen, nicht einseitig nur zu seinem persönlichen Nutzen und nicht auf Kosten seiner Mitarbeiter, Kunden oder der Gesellschaft. Vor allem muss er vom verdienten Geld auch etwas an das Gemeinwesen zurückgeben. Der ehrbare Kaufmann übernimmt Verantwortung – persönliche, langfristige Verantwortung, für sein Unternehmen, aber eben auch für sein Umfeld.“

Vorschläge nimmt die Bundesgeschäftsstelle des KKV, Bismarckstr. 61, 45128 Essen, bis zum 10. März 2017 entgegen. Das Bewerbungsformular steht auch im Internet unter www.kkv-bund.de (Presse) bereit.

Der Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. ist ein katholischer Sozialverband mit rund 80 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland. Informationen zum KKV erhalten Sie im Internet unter www.kkv-bund.de, oder unter 0201 87923-0.
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