Monheim soll ein Karnevalsmuseum in der Altstadt und Baumberg einen Aalschokker als Museumsschiff bekommen

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Der privat gepflegte Monheimer Aalschokker soll nach Vorschlag der Stadtverwaltung bald ein Baumberger Schwesterschiff bekommen, das auf dem Parkplatz an der Klappertorstraße dann als künftiges MonChronik-Element und begehbares Heimatmuseum die Geschichte der Aalfischerei erlebbar machen soll. Foto: Thomas Spekowius
Mit mehreren spannenden Zukunftsthemen beschäftigen sich die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses in ihrer nächsten Sitzung am Donnerstag, 5. März, im Monheimer Ratssaal, Rathausplatz 2. Sitzungsbeginn ist um 18 Uhr.

Unter anderem geht es um den künftigen Ausbau des städtischen Bürgerservices, die geplante Einführung von Tablet-Klassen am Otto-Hahn-Gymnasium im Rahmen eines multimedialem Pilot-Projekts, um die Kindergartenbedarfsplanung 2015/2016 und um die Aufwertung der bestehenden BSM-Nachtexpress-Linien zu einem Freizeitexpress, der vor allem an den Wochenende eine bessere Busverbindung von den heimischen S-Bahnhöfen in Richtung Rhein und Altstadt sichern soll.

Und es geht um den weiteren Aufbau der MonChronik, des künftigen dezentralen Heimatmuseums der Stadt, bei dem die Monheimer Geschichte bald an vielen verschieden Orten im Stadtgebiet vielfältig erlebbar gemacht werden soll. Hierzu schlägt die Stadt vor, im Torbogenraum des Spielmanns, der in diesem Frühjahr als Gaststätte wieder neu eröffnen wird, gemeinsam mit der Großen Monheimer Karnevalsgesellschaft (Gromoka) eine Dauer-Ausstellung über den heimischen Karneval einzurichten.

Mit vielen Exponaten, die anlässlich des 111-jährigen Bestehens der Gromoka bereits im Schelmenturm zu sehen waren - aber auch mit bislang noch kaum gezeigten Schätzen aus dem Gromoka-Archiv und bewegten Bildern aus alten Zeiten.

Alte Zeiten sollen zudem bald auch in Baumberg neu erlebbar gemacht werden. Im Rahmenkonzept zur MonChronik war für Baumberg bislang nur das Thema Aalfischerei aber noch kein konkreter Standort festgelegt worden. Die Stadt schlägt nun vor, für die konkrete Umsetzung der Pläne den historischen Aalschokker "Fiat Voluntas" zu erwerben, ihn als Museumsschiff umzubauen und hierin künftig die Geschichte des Aalfangs auf dem heimischen Rhein zu erzählen.

Dazu soll das Schiff am Parkplatz Klappertorstraße hochwassersicher aufgeständert und über eine Treppe begehbar gemacht werden. Auch hier gibt es historisches Filmmaterial für eine multimediale Ergänzung der Ausstellung. Das Schiff soll dann in Zukunft auch vom Rhein aus deutlich sichtbar sein.

Im Haupt- und Finanzausschuss geht es am Donnerstag nun darum, ob die im aktuellen Haushaltsplan bereits eingeplanten Mittel auch aus Sicht der politischen Vertreter für diese beiden MonChronik-Module so verwendet werden sollen. Kurz nach Eröffnung der um 18 Uhr unter Vorsitz von Bürgermeister Daniel Zimmermann beginnenden Sitzung ist wie gewohnt die Fragezeit für Bürger als dritter Tagesordnungspunkt vorgesehen.
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