Spatenstich für die digitale Zukunft

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Mit dem symbolischen Spatenstich gaben Bürgermeister Daniel Zimmermann und MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck (vorne) sowie (v.l.) Manfred Poell, Lisa Pintak, Günter Bosbach und Stefanie Rohm als Vertreter der Ratsfraktionen den Startschuss für das Netz der Zukunft. Foto: de Clerque
Mit dem symbolischen Spatenstich ist das größte Infrastrukturprojekt der Stadt gestartet: der Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes. 21 Millionen Euro investiert die Monheimer Elektrizitäts- und Gasversorgung GmbH (MEGA) in das Netz der Zukunft.

„Heute ist ein denkwürdiger Tag. Wir geben den Startschuss für die Verlegung von 180 Kilometern Glasfaserleitung. Bis 2020 soll das gesamte Stadtgebiet ausgestattet sein“, sagte Bürgermeister Daniel Zimmermann anlässlich des symbolischen Spatenstichs für das Netz der Zukunft. „Damit legen wir den Grundstein für eine gute und gesunde Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten.“

Zimmermann erinnerte in seiner Ansprache an das Jahr 1903, als Monheim an das Stromnetz angeschlossen und das kleine Dorf in der industriellen Entwicklung dadurch nach vorne katapultiert wurde: „Das ist vergleichbar mit der Situtation heute.“

21 Millionen Euro investiert die MEGA für den in der Region einmaligen Netzausbau. Internetanschlüsse werden durch die Lichtwellenleiter wesentlich schneller und das sowohl im Download als auch im Upload, was gerade für Gewerbetreibende sehr wichtig ist. Hinzu kommen Digital-TV und Telefon mit vielen neuen Möglichkeiten. „Wir legen die Glasfaser bis ins Haus“, betont MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck die Vorzüge und verweist darauf, dass andere Anbieter auf den letzten Metern zum Gebäude nur mit Kupferkabeln arbeiten, was zu Verlusten bei der Geschwindigkeit führt.

Seit zwei Jahren laufen die Vorbereitungen für das Großprojekt. Ein wichtiger Meilenstein war dabei der Rückkauf der MEGA-Anteile von den Stadtwerken Düsseldorf im Mai letzten Jahres. Zwei Tiefbauunternehmen sind im Einsatz. In Monheim, südlich des Berliner Rings, und in Baumberg, ab Hegelstraße Richtung Holzweg und Österreichviertel, werden ab sofort die Leitungen verlegt. Die Anbindung für die Hauseigentümer ist kostenlos in der ersten Ausbaustufe. Dafür muss nur eine entsprechende Einverständniserklärung an die MEGA geschickt werden. „In den ersten beiden Ausbaugebieten haben wir eine Quote von 80 Prozent. Damit haben wir die anvisierten 70 Prozent sehr gut überschritten“, freut sich Jürkenbeck.

Pro Tag werden 30 Meter Kabel verlegt. Ab Juni können die angeschlossenen Haushalte die Produkte der MEGA Multimedia bestellen. „Ganz wichtig ist, dass die Kündigung der Altverträge über uns läuft, damit der Kunde seine Telefonnummer behalten kann“, so der MEGA-Geschäftsführer. Das Standardpaket für Internet, Telefon und Fernsehen kostet bespielsweise 35 Euro im Monat. Wer bereits Strom oder Gas über die MEGA bezieht, erhält fünf Euro Rabatt.

Die Monheimer Offensive bleibt auch vor den Mitbewerbern nicht verborgen. „Der Wettbewerb rührt sich“, weiß Jürkenbeck und warnt vor günstigen Einstiegsangeboten, wie sie derzeit von Werbern im Stadtgebiet promotet werden.

Im Rahmen des Ausbaus modernisiert die MEGA auch das bestehende Strom-, Gas und Straßenbeleuchtungsnetz und bietet Erdgashausanschlüsse günstiger an. Ab 1. Juni ist das Unternehmen mit einem Kundencenter im Rathaus-Center vertreten.

Infos:

Technische Daten: Die gesamte Tiefbaustrecke beträgt 180 Kilometer. Aneinandergereiht ergeben die einzelnen Glasfasern eine Länge von 90.000 Kilometern. In diesem Jahr werden die ersten 30 Kilometer verlegt.

Weitere Informationen zum Netzausbau und zu den Produkten gibt es beim Kundenservice unter Telefon 02173/9520888 oder im Internet unter www.mega-multimedia.de
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