KKV: Nikolausfeier mit Weckmannessen

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Der Nikolaus beim KKV

Der KKV Monheim, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, hatte Mitglieder und Interessenten zur Nikolausfeier mit Weckmannessen ins Pfarrer-Franz-Boehm-Haus eingeladen. Die Weckmänner im Großformat, die köstlichen Marmeladen und die leckeren Süßigketen begeisterten die zahlreich erschienenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Maggi Arenz, Peter Buter und Christoph Leven spielten virtuos auf ihren Instrumenten und motivierten auch zum Mitsingen der adventlichen Lieder.

Der Nikolaus machte eine Zeitreise: Er verwies auf seinen Vorgänger, der im 4. Jahrhundert als Bischof von Myra am Vorabend seines Festes, dem „Nikolausabend“ die Kinder besuchte, ihnen Süßigkeiten und anderes schenkte oder in die zuvor geputzten Schuhe oder Stiefel steckte. Da in der Reformationszeit die Heiligenverehrung abgeschafft wurde, erfand Martin Luther das „Christkind“, das nun zu Weihnachten die Kinder beschenkte. In der Zeit der Gegenreformation wurde das mittelalterliche Nikolausspiel umgeformt: Nikolaus besuchte nun die Kinder einer Familie zu Hause und fragte sie, ob sie ihre Gebete verrichtet und brav waren. Sein Begleiter, Knecht Ruprecht (oder Hans Muff) erschien als „schwarzer Mann“ an einer Kette. Liebe Kinder erhielten Geschenke, bösen drohte die Rute oder gar der Abtransport im Sack.

Ist das Christkind die Tochter vom Weihnachtsmann?

Besonders erzürnte den Nikolaus die neuzeitliche Frage: Ist das Christkind die Tochter vom Weihnachtsmann? Ja sicher. Und die Frau vom Weihnachtsmann heißt Mary Christmas. Dies zeigt, dass es in unserer durch und durch säkularisierten Welt ohnehin nur selten auf historische oder gar religiöse Zusammenhänge ankommt, sondern mehr um den „Absender“ der üblichen Geschenke. „Sie sind nicht der biblischen Geschichte von Maria, Josef und dem Kind entsprungen“, betonte der Nikolaus.

„Einen Hinweis auf ein Büchlein, das Antworten auf Fragen rund um den Advent und Weihnachten gibt, finden Sie unter www.kkv-monheim.de“, so der Vorsitzende des Monheimer KKV, Herbert Süß.
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