Niedrigwasser: „Böötchen“ kann weiterhin fahren

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Das Piwipper Böötchen ist am Wochenende von 10.30 bis 18 Uhr im Einsatz.
Monheim: Anlegestelle | Vater Rhein ist ganz schön schmal geworden. Für das Wochenende soll laut Vorhersage der Kölner Pegel auf 1,32 Meter sinken. Der Normalpegel liegt bei 3,48 Metern. Das Piwipper Böötchen kann trotzdem fahren.


Sobald der Pegel unter zwei Meter sinkt, kann die kleine Personenfähre nicht mehr sicher an der Rampe anlegen. „Wir müssen dann auf die Kribbe fahren. Dort haben wir selbst bei einem Kölner Pegel von ein Meter und darunter noch tiefes Wasser“, sagt Heiner Müller-Krumbhaar, Vorsitzender des Vereins Piwipper Böötchen.

Wegen einer Kiesbank kommt das „Böötchen“ bei Niedrigwasser nicht mehr an das Monheimer Ufer. Für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer wird der Weg zur Fähre beschwerlicher. Auch mit schweren Elektro-Fahrrädern oder Kinderwagen kann der Weg über die Kribbe beschwerlich werden. „Man muss gut zu Fuß sein“, meint Müller-Krumbhaar. Auf der Dormagener Seite gibt es durch den Anleger keine Probleme.

Der Vorsitzende bedauert, dass die geplanten Nachtfahrten nun doch nicht stattfinden können: „Das ist uns zu riskant. Die Leute müssten im Dunklen über die Kribbe laufen. Da kann leicht jemand stürzen und ins Wasser fallen. Die Sicherheit geht vor.“

Am Sonntag können sich die Rheinbesucher und „Böötchen“-Fahrer ab der Mittagszeit auf viele Ruderboote einstellen. Die Dormagener Rudergesellschaft ist in diesem Jahr Endstation einer Tagesfahrt des Kölner Regattaverbandes. Beim Anlegen könnte es daher etwas eng werden. Müller-Krumbhaar: „Wir rechnen mit mehreren Dutzend Boote. Wir werden aufeinander Acht geben und können mit der Fähre auch mal warten.“
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