Bach Pur in der Petrikirche - Florian Deuter spielt einige anspruchsvolle Unterrichtswerke

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Florian Deuter spielt Bach. (Foto: privat)

Der Ausnahmegeiger Florian Deuter wird am Sonntag, 19. März, um 18 Uhr unter dem Titel Bach pur drei große Werke Bachs auf der Barockvioline in der Petrikirche interpretieren: Bachs Partita III in E-Dur, die Sonate II in a-moll und die Partita II in d-moll.

Mag es zunächst verwundern, dass ein komplettes Konzert mit Violine solo programmiert ist, so ist bei Bach jedoch fast immer eine latente Harmonie hörbar, so dass eigentlich wesentlich mehr erklingt als nur die eine Stimme. Die berühmte Chaconne d-moll zum Schluss der Partita d-moll zum Beispiel wurde für Klavier als vollgriffiges Werk bearbeitet. Die Partita d-moll gehört zum Tiefgründigsten, was Bach geschrieben hat.

Bachs Partiten und Sonaten für Soloinstrumente wie Violine, Cello, Cembalo oder Orgel entstammen Bachs ausgedehnter Unterrichtpraxis. Bach vermied alle schulischen Übungen und schrieb für seine bei ihm im Haushalt wohnenden Schülern sowie seine Kinder die musikalisch anspruchvollsten und tiefgehendsten Kompositionen der Musikliteratur. Noch heute zählen diese Kompositionen unter Musikern und in Musikhochschulen als Werke höchster Qualität und tiefsten Ausdruck für Unterricht und Prüfungen.

Florian Deuter, der jahrelang als Konzertmeister bei den weltweit renommiertesten
Barockorchestern wie Musica antiqua Köln unter Reinhard Goebel, Gabieli Players unter Paul McCreesh, und Collegium Vocale Gent unter Philippe Herreweghe spielte, gründete 2003 das Ensemble „Harmonie Universelle“, mit dem er inzwischen weltweit konzertiert. Ihre CD-Aufnahmen ernteten in den Kritiken höchstes Lob.

Der Eintritt zum Konzert beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.
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