Blimp „Theo“ das neue Wahrzeichen am Himmel über Mülheim.

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Das ist der schneeweiße Theo
Mühlheim an der Ruhr: Flughafen | „Theo“ heißt ab heute, 12. August das neue Luftschiff der WDL, das neue Wahrzeichen am Himmel über Mülheim. Der Name erinnert an den 2012 verstorbenen Gründer der Luftschiffgesellschaft, Theodor Wüllenkämper. ( Ich habe ihn noch persönlich kennengelernt. ) 1972 brach an diesem Tag das erste in Mülheim gefertigte Prallluftschiff zu seinem Jungfernflug auf.
Vor seiner Zerstörung durch Sturm „Ela“ der am Pfingstmontag 2014 auch auf dem Geländes des Flughafens Essen-Mülheim wütete, trug bereits das alte Luftschiff kurzzeitig den vollständigen Namen des Gründers. Von der „riesigen Zigarre“ blieben nach dem Sturm nur noch riesige Fetzen übrig. Mitten in der Saison stand die WDL, ohne ihr Luftschiff da, obwohl schon hunderte Tickets für Passagierflüge verkauft waren. „Gegen die Natur ist der Mensch nur ein hilfloses Wesen“ Eine Binsenweisheit.

Gewählt wurde der Siegername aus über 500 Einsendungen von Lesern der NRZ und WAZ sowie Radiohörern.
„Man muss nur wollen und daran glauben, dann wird es gelingen.“
(Ferdinand Graf von Zeppelin)

Ich danke der Geschäftsführung WDL Gruppe Inge Bachmann und Barbara Majerus für die Einladung anlässlich der Namensgebung des neuen Luftschiffs in der Luftschiffhalle am Flughafen Essen/Mülheim. Es war mir eine große Freude dabei sein zu dürfen.

Jungfernflug von Theo

Für dieses Ereignis steht noch kein Termin fest. Bis dahin gilt es noch einige Hürden zu überwinden. Zunächst müssten die Inspektoren der Behörden ihre Genehmigung geben. Sicherheit geht über alles. Ich freu` mich jedenfalls schon darauf „Otto“ am Himmel über Rüttenscheid zu sehen. Hoffentlich dauert es nicht mehr lange.

Historie - Quellennachweis: WAZ 14. Juli und 28. Juli 2015)

Den Himmel als unbegrenzte Reklamefläche hatte der 2012 verstorbene WDL-Gründer Theodor Wüllenkämper bereits Ende der 60er-Jahre entdeckt. Banner-Erbung, die kleine Flugzeuge hinter sich herzogen, schienen ihm damals wegen der Lärm- und Emissionsbelastung aus der Zeit gefallen zu sein. Der Pilot verfolgte den Plan. Das Luftschiffgeschäft wiederzubeleben, das seit der Explosin der „Hindenburg“ des legendären Grafen Zeppelin am 6. Mai1937 am Boden lag. Bei dem Unglück starben36 Menschen Wasserstoff-Füllung in Brand geraten war. Wüllenkämper experimentierte stattdessen mit schwer entzündbarem Helium und war erfolgreich. Am 12. August 1972 brach in Mülheim das erste Prallluftschiff zu seinem Jungfernflug auf und machte Werbung für die Brauerei Wicküler.
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Anastasia-Ana Tell aus Essen-Ruhr | 12.08.2015 | 20:49  
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Jochen Menk aus Oberhausen | 12.08.2015 | 21:20  
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