Der Mülheimer Klaus Wehling spielt in Kurzfilm "Futter für die Schweine"

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Selbst in den Pausen nutzt der Mülheimer Klaus Wehling die Zeit, um noch einmal die nächste Szene durchzugehen. (Foto: PR-Foto Köhring/SH)

Normalerweise steht er mit dem Ensemble Backstein Theater auf der Bühne, für den Kurzfilm „Futter für die Schweine“ der drei Filmstudenten Thomas Fritschen, Kilian und Vanessa Lenz zog es den Mülheimer Klaus Wehling vor die Kamera. Er spielt "Frank".

1.Wie bist du zu dem Film/der Rolle gekommen?
„Thomas hatte einige Theater angefragt, da noch eine Rolle zu besetzen war und jemand für die Maske gesucht wurde. Michael Bohn hat die Anfrage an das Ensemble des Backstein Theaters weitergeleitet. Da ich schon seit einiger Zeit den Wunsch hatte, in einem Film mitzuwirken, habe ich mich bei Thomas gemeldet.“

2. Du bist selber leidenschaftlicher Hobbykoch. Hat dir das bei deiner Rolle geholfen? Wie hast du dich sonst auf den Dreh vorbereitet?
„Nur insofern, als ich weiß, wie man ein Messer hält. Wenn in einer Ehe jeder der Partner ein oder mehrere Freizeitaktivitäten alleine ausübt, stellt sich immer die Frage: Ist es Flucht aus dem Eheleben oder Ergänzung? Für Frank Weider (meine Rolle) ist es Flucht, zumal er vortäuscht, Sport zu treiben, tatsächlich aber einen Kochkurs für Männer besucht. Mit diesem Ansatz konnte ich mir die Rolle erarbeiten.“

"Ich werde mein unerbittlichster Kritiker sein."


3. Was hat dir während der vergangenen Tage am meisten Spaß gemacht? Oder eher weniger Spaß gemacht?
„Es gibt nichts, was mir weniger oder keinen Spaß bereitet hat. Zwei Aspekte haben mir sehr viel Spaß gemacht: Zum einen zu erleben, wie das junge Team (die meisten noch im Studium oder kurz vor ihrer Prüfung) konzentriert und sehr, sehr professionell gearbeitet hat, zum anderen, dass ich mich um nichts anderes kümmern musste, als um meine Rolle. Für alles andere, bis hin zum liebevollen Catering, war bestens gesorgt.“

4. Eigentlich stehst du ja gemeinsam mit dem Ensemble des Backstein Theaters auf der Bühne. Bist du jetzt auf den Geschmack gekommen und möchtest mehr Filme drehen?
„Sehr gerne sogar. Da ich aber noch berufstätig bin, gälte es, die Hürde ‚fehlende Zeit‘ zu überwinden. Ich warte ab, was die Zukunft bringt und werde dann nach Lösungen suchen.“

5. Wirst du auch bei der Premiere im Januar dabei sein? Oder magst du dich selber lieber nicht auf der Leinwand sehen?
„Die Premiere möchte ich um nichts auf der Welt versäumen. Mich auf der Leinwand zu sehen, macht mich nicht nervös. Viel Arbeit und Kunst liegt ja noch im Schnitt und der Tonregie. Ich werde es genießen und trotzdem mein unerbittlichster Kritiker sein.“
Vielen Dank!
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