Drehort Mülheim: "Pottkinder - der Heimatfilm"

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Boule-Bahn: Klappe für Mülheim. (Foto: Foto : PR Köhring/TR)
 
Auch auf der Boule-Anlage der Turnerschaft Saarn drehte das das Filmteam einige Stunden mit Profis und Statisten. Foto: PR-Köhring/TR (Foto: Foto: PR Köhring / TR)

Der ambitionierte Film "Pottkinder" bekommt viel Unterstützung - und braucht noch mehr! In den Sommerferien wird in Mülheim die Komödie „Pottkinder - ein Heimatfilm“ gedreht.

Ruhrpottgrößen wie Gerburg Jahnke, Hennes Bender, Torsten Sträter, Fritz Eckenga, Manni Breuckmann, Peter Neururer, Kai Magnus Sting und Kai Twilfer, Wilfried Schmickler sowie die Mülheimer Rene Steinberg, Andy Brings und Christian Hirdes unterstützen das Projekt, in dem sie eine kleine Rolle übernehmen.

Dreharbeiten beinahe abgeschlossen

Zahlreiche weitere Freiwillige opfern dafür ihre Freizeit. In der nächsten Woche werden die Dreharbeiten abgeschlossen. Für die Nachbearbeitung im Anschluss veranschlagt das Team rund um Drehbuch-Autor und Regisseur Alexander Waldhelm acht Monate. Der Film soll dann im Frühjahr 2017 in Kinos im Ruhrgebiet und der Mülheimer Freilichtbühne gezeigt werden.
„Es war von vornherein klar, dass wir in den Sommerferien drehen“, erklärt Waldhelm. „Sonst wäre es den vielen Helfern niemals möglich gewesen, uns zu unterstützen.“ Außerdem konnten viele Drehorte wie die Gesamtschule Nord nur so genutzt werden.

Viel Hilfe für den Dreh von Mülheimern und Institutionen

„Die Volkshochschule hat uns geholfen, wo sie nur konnte und es wird schwierig werden, sich dafür angemessen zu bedanken.“ Die VHS wurde zum Ministerium, Arbeitsamt, Unternehmen und Universität. „Ohne die unbürokratische Hilfe von Frau Sommerhoff, Herrn Schwartz und Herrn Schüttler hätten wir das Projekt niemals in dieser Form umsetzen können.
Selbst dann, wenn ich mich schon geschämt habe, zu fragen, ob wir nicht noch einen weiteren Tag in der VHS drehen dürfen, wurden wir herzlich willkommen geheißen.“
Neben der Volkshochschule wurde auch in einem der Hochhäuser am Forum, auf dem Sperberweg in Speldorf, im „Schrägen Eck“ im Dichterviertel oder auch auf der Boule-Anlage der Turnerschaft Saarn gedreht.

Mehrere Drehorte wurden in Mülheim genutzt

„Unser Dreh in Saarn war aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse mit einem ständigen Wechsel von Sonne und Wolken purer Stress.“ Man kann zwar sowohl bei dem Einen als auch dem Anderen drehen – die Verhältnisse müssen dann aber stabil bleiben: entweder nur Sonne oder nur Wolken.
„Mir war das Ganze besonders deswegen ein bisschen peinlich, weil uns an diesem Tag Henry Meyer, Mitglied des Ensembles des Theater Oberhausen, unterstützt hat.“ Der Profi schenkte den Mülheimern einen vollen Tag lang seine Kunst und spielte einen Boule-Trainer. „Es war für uns alle toll, einem Profi bei der Arbeit zuzusehen. Henry hat die Rolle großartig gespielt. Wir standen alle staunend daneben und hatten schon beim Dreh eine Menge Spaß“, erinnert sich Waldhelm. „Wir wissen seine Unterstützung wirklich sehr zu schätzen und sind ihm sehr dankbar.“


Der krönende Abschluß wird mit allen Prominenten gedreht

Nun stehen die letzten sechs Drehtage bevor. Den krönenden Abschluss bilden drei aufeinanderfolgende Drehs mit den ganzen Promis, die alle dieselbe Position in der Firma bekleiden werden, in der Film-Vater Jörg arbeitet.
Auch dazu gibt es eine nette, kleine Anekdote. Arnold Hohmann, Grafiker und ebenfalls Unterstützer des Films, entwarf ungefragt ein Firmenlogo für das fiktive Unternehmen HaWeK-Schreibwaren und schenkte es den Verantwortlichen. So fügte er dem großen Puzzle „Pottkinder – ein Heimatfilm“ ein weiteres Teil hinzu.
Nach Drehschluss ist zwar ein großer Teil der Arbeit geschafft – es steht aber auch noch Einiges bevor.

Der Trailer des Films "Pottkinder"
Alexander Waldhelm ist gleichzeitig Autor und Regisseur. Mit einer besonderen Art des "crowd fundings" für seinen Film , fand er sowohl finanzielle als auch tatkräftige Unterstützung. Der Trailer des Films :
Pottkinder- Ein Heimatfilm: Trailer

Nachbearbeitung des gedrehten Materials ist kostspielig

„Die Nachbearbeitung ist ziemlich kostspielig, so dass wir für Unterstützung nach wie vor sehr dankbar sind“, erklärt Alexander Waldhelm. Im Gegenzug werden die Unterstützer dann wirksam ins Marketing des Films eingebunden. Ein Kontakt mit dem Regisseur ist unter folgender E-Mail Adresse möglich: alexander.waldhelm@web.de. Auch telefonisch ist er zu erreichen unter der Nummer 0163 4781350. Auf zwei Websites finden Interessierte alles über die Idee und den Fortgang des Films:www.pottkinder.com, facebook.de/pottkinder.
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