Funkhaus Europa präsentiert: Lokalmatadore on Stage!

Wann? 29.10.2016 20:00 Uhr

Wo? Ringlokschuppen Ruhr, Am Schloß Broich 38, 45479 Mülheim an der Ruhr DE
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Il Civetto
Mülheim an der Ruhr: Ringlokschuppen Ruhr |

Mit Il Civetto, Botticelli Baby, Raggabund, Niki Tall u.a.

Der Tanz in den Mai ist im Mülheimer Ringlokschuppen mittlerweile eine feste Institution geworden. Bereits zum zweiten Mal hat Funkhaus Europa in diesem Jahr, zu Beginn des grünen Monats, die besten Neuankömmlinge des hiesigen Global Pop versammelt. Schließlich gibt es da draußen genug Talente, unmittelbar vor der Haustüre. Warum also nicht eine Fortsetzung der Frühlingssause, dachten wir uns und verabschieden nun auch den zweitschönsten Monat des Jahres, den goldenen Oktober, mit einer ebenso gebührenden Feier. Bisher mit dabei: reiselustige Klänge made in Berlin und Gypsy-Swing der Dreißigerjahre. Das – und so viel steht fest – ist aber längst noch nicht alles.

Il Civetto
Um auf den Straßen Berlins als Musiker Anklang zu finden, ist wahres Talent gefragt. Kaum woanders in Deutschland reihen sich so viele Straßenmusikanten Meter für Meter. Il Civetto gehören allerdings zu den Wenigen, die es auch aus dem U-Bahn-Schacht herausschafften. Und die Tatsache, dass die fünf Jungs alle Originale von der Spree sind, dürfte hierbei kaum hinderlich gewesen sein. Trotzdem führt es Il Civetto auch immer wieder raus aus dem tristen Grau der Hauptstadt. Vor allem in ihrer Musik, denn das Reisen ist die zentrale Komponente ihres Debütalbums. Alles, was das Kollektiv je an musikalischen und sprachlichen Einflüssen aufgesaugt hat, wird hier zwischen Euphorie und besinnlichen Melancholie verbraten - gespickt mit einer gewissen Leichtigkeit, positiven Vibes und riesiger Abenteuerlust.

Botticelli Baby
Ladies and Gentleman, begeben sie sich mit uns auf eine Reise in die Swing-Ära der Dreißigerjahre. Die sieben Mitglieder von Botticelli Baby liefern feinsten Gypsy-Swing, ohne dabei allerdings nach Remake zu klingen. Mit Pauken, Trompeten und Kontrabass haben sie bereits auf dem diesjährigen Juicy Beats sämtliche Schuhsohlen in Brand gesteckt und die Tanzwut in jedem noch so festgefahrenem Bewegungsmuffel zum Kochen gebracht. Die absolut notwendige Fortsetzung folgt aufs Wort und wo könnte das wohl besser sein, als im Mülheimer Ringlokschuppen?!

Nikki Tall
Niki Tall kommt aus Nienburg an der Weser und zählt in Nigeria zu den absoluten Afrobeat-Stars. Wie das geht? 2008 hat er in der heimischen Diskothek erstmals zu Afrobeat-Tunes getanzt und sich prompt verliebt. Kurze Zeit später stellte er Afrobeat-Cover ins Netz, die tausendfach geklickt wurden – da war er gerademal 17 Jahre alt. Die Texte schrieb er in Lautschrift nieder und ließ sie von seinen nigerianischen Kumpels korrigieren. Acht Jahre später ist daraus eine ganze Karriere gewachsen: Mittlerweile ist Nikki Tall als Produzent, Sänger und DJ aktiv und ist vor allem in Westafrika eine echte Größe. Dort kennt man den Halbgriechen auch als "Oyinbo Boy", den weißen Jungen. In der Funkhaus-Europa-Playlist hat Nikki wiederum zuletzt mit seinem Remix zu RudeBones "Back To Sender" geglänzt.

Raggabund
Auch Raggabund, bestehend aus den Brüdern Paco Mendoza und Don Caramelo, haben wir in die diesjährige Lokalmatadoren-Runde berufen. Paco Mendoza dürfte dem Funkhaus-Europa-Hörer dabei längst kein Unbekannter mehr sein, denn mit seiner Sendung Mestizo FM hat er uns wöchentlich die Welt der Latin-Tunes offenbart. Auf dem aktuellen Album der beiden, "Buena Medicina", treffen pumpende Basslines, auf New Cumbia Beats, Jazz, Dancehall und vor allem Reggae. Spielend leicht gelingt ihnen der Wechsel zwischen den Genres, die zu einem explosiven Gemisch verschmelzen und sich in einer feurigen Live-Show der Superlative gipfeln.

Yaya Mo & The Casio Connection
Schon früh entdeckte Jasin Challah seine Liebe zu den Sounds seines Casio Keyboards, auch bekannt als Casio Sounds. Heute tourt er durch die Welt als Yaya Mo & The Casio Connection und wird dabei von unterschiedlichen Musikern begleitet. Bei den Funkhaus Europa Lokalmatadoren wird er allerdings solo auftreten und seine Einflüsse irgendwo zwischen Harry Belafonte und Bob Marley auf den Keys zum Besten geben. Der Spaßfaktor wird bei dem halb Griechen, halb Syrer groß geschrieben. Eine Live-Show vom Feinsten ist also abgemachte Sache!
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