Heinz Hohensee wird Mülheim fehlen

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Sie freuen sich über die erste Stele (v.l.) Hansgeorg Schiemer (Geschäftsführer des Förderkreises). Dr. Kai Rawe (Stadtarchivar), Markus Püll (Vorsitzender des Förderkreises) Heinz Hohensee (Mülheimer Geschichtsverein udn MItglied im Förderkreis). Foto: PR-Foto Köhring/AK (Foto: PR-Foto Köhring)

Mit Heinz Hohensee ist jetzt einer der profiliertesten Heimatforscher der Stadt gestorben. Er wurde leider nur 75 Jahre alt.

Der langjährige Betriebsarchivar der Veba war einer der besten Kenner der Mülheimer Geschichte. Vor allem durch seine Führungen im Tersteegenhaus und über den Kirchenhügel brachte er Mülheimern aller Generationen die Stadtgeschichte nahe.

Über Jahrzehnte engagierte er sich im Geschichtsverein, in der Bürgergesellschaft Mausefalle und zuletzt auch im Förderverein für das Tersteegenhaus. Sein umfangreiches stadtgeschichtliches Wissen gab der mit der Ehrenspange der Stadt ausgezeichnete Heinz Hohensee auch als Autor und Co-Autor von Büchern und Aufsätzen weiter. Die Themenpalette, die er dabei bearbeitete, reichte von Gerhard Tersteegen und Karl Arnold Kortum über die Landbürgermeistrei Heißen bis hin zum Mülheimer Karneval und seinen Ursprüngen in Saarn.

Ein echter Heimatfreund

Wer sich für die Mülheimer Geschichte interessiert(e), fand in Heinz Hohensee einen freundlichen, hilfsbereiten und kompetenten Ansprechpartner, der nie viel Aufhebens um seine Person machte. Seine Privatbibliothek hinterlässt der Heimatforscher dem Stadtarchiv und dem Archv der Rheinischen Landeskirche.

"Mit Heinz Hohensee, den ich bereits während der 60er und 70er Jahren bei den Ausgrabungen auf Schloss Broich als Hüter unseres kulturellen Erbes kennengelernt habe, war ein echter Heimatfreund", würdigt der Vorsitzende des Fördervereins Tersteegenhaus, Markus Püll, den Verstorbenen.Thomas Emons
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