Keine neuen Ideen: Kulturrat warnt vor Kürzungen am Angebot

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Der neu gegründete KulturRat Mülheim hat sich in seiner ersten Ordentlichen Sitzung am 24. März mit den Kürzungsvorschlägen befasst, die die Gemeindeprüfungsanstalt für den Bereich Kultur unterbreitet hat.

Er stellt hierzu fest, daß es sich offenkundig um eine erneut vorgebrachte Liste von Streichungen und Kürzungen handelt, die schon in der Vergangenheit aus seiner Sicht abschließend politisch behandelt wurde.

Ausdrücklich begrüßt Gerrit W. Pohler, Sprecher KulturRat Mülheim deshalb die einstimmig bei nur einer Enthaltung gefasste und inhaltlich eindeutige Entschließung des Kulturausschuss der Stadt Mülheim vom 24. März, in der mit erfreulicher und notwendiger Klarheit weitere Kürzungen über die in der Vergangenheit erfolgten hinaus für die Kultur zurückgewiesen werden.

Gerade in Zeiten, in denen sich das Kulturangebot in verschiedenen kulturellen Sparten erfolgreich auch nach außen festigt (siehe Kunstmuseum, Theater an der Ruhr, Ringlokschuppen, Freilichtbühne, unterschiedliche Künstlergruppen), an einschneidende Streichungen und Kürzungen zu denken, hätte kontraproduktive Auswirkungen und würde die positiven Entwicklungen für unsere Stadt zunichte machen.

Der KulturRat betrachtet die Kultur in Mülheim in ihrer gesamten Bandbreite als Leistungsträger für das Stadtgeschehen. "Kultur trägt nachweislich die Attraktivität des Gemeinwesens für alle Bürger an vorderster Stelle mit, damit stützt sie den Wirtschaftsstandort und so letztlich auch die Finanzlage selbst. Dagegen werden kurzfristige Einsparungen langfristig unwiederbringliche Verluste generieren, ein Resultat kurzsichtiger Vorschläge, das gerade zu vermeiden Gegenstand eines jeden Einsparvorschlags sein muss", warnt Gerrit Pohler.
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