Eingemauerte Zeitkapsel erinnert an Turmsanierung

Kirchmeister Werner Kamann (M.) legt im Beisein von Pfarrerin Katrin Schirmer und Gemeindemitglied Dieter Neuhaus die Zeitkapsel ins Mauerwerk. Foto: RuhrText
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Zum Abschluss der Sanierungsarbeiten am Turm der Lutherkirche in Speldorf erlebten Kirchenbesucher und Gemeindemitglieder einen ganz besonderen Moment. Eine silberne „Zeitkapsel“ wurde ins Mauerwerk gelegt und ist nun hinter den Ziegelsteinen sowie den beiden Schildern „Turmsanierung“ und „2017“ verborgen.

„Wir wissen nicht, ob die Zeitkapsel jemals geöffnet wird. Aber nun haben wir zumindest dafür gesorgt, dass sie gefunden werden könnte“, sagte Pfarrerin Katrin Schirmer bei der zwar kurzen, aber doch sehr feierlichen Zeremonie. Im Inneren der Zeitkapsel befinden sich unter anderem ein Bauplan der Kirche, Dokumente und Presseberichte über die Sanierung, ein Kirchenführer, ein Satz der aktuellen Münzen sowie das Programm des Gottesdienstes zur 500-Jahr-Feier der Reformation. Somit beinhaltet die Kapsel interessante und vielfältige Zeitdokumente aus der Lebensgeschichte der Evangelischen Kirchengemeinde in Speldorf für die Nachwelt.

Pfarrerin Katrin Schirmer überreichte die Zeitkapsel im Beisein von Gemeindemitglied Dieter Neuhaus, der die Arbeiten am Kirchturm ehrenamtlich begleitet hatte, an Werner Kamann. Der Kirchmeister legte das wertvolle Stück daraufhin behutsam in die noch offene Stelle am Mauerwerk.

Eingehaltener Zeitplan

Damit ist die Sanierung des Kirchturms der Lutherkirche im Wesentlichen erfolgreich abgeschlossen worden. Das Baugerüst konnte bereits entfernt werden. Abgesehen von kleinen, noch ausstehenden Arbeiten am Sockel ist das Projekt beendet. Der Kirchturm erstrahlt in neuem Glanz.

Mitte Mai hatten die Sanierungsarbeiten an der Duisburger Straße begonnen, nachdem sich zuvor ein Stein aus dem porös gewordenen Mauerwerk gelöst hatte. 3000 Backsteine wurden verbaut, 340 000 Euro mussten investiert werden, um den Kirchturm zu sanieren. Katrin Schirmer verkündete stolz, dass der Zeitplan eingehalten werden konnte.

Autor:

Marcus Lemke aus Mülheim an der Ruhr

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