KUNST: Mülheimer nutzten den Besuch in der Ruhranlage zum Abstecher in die Galerie an der Ruhr

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Manfred Dahmen (rechts) hatte alle Hände voll zu tun während der Ausstellungseröffnung "DESIDERATA" in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr
Mülheim: Kunsthaus Mülheim |

Kurz nach der Absperrung an der Delle in Mülheims City lockte die Ausstellung DESIDERATA in der Galerie an der Ruhr / RUHR GALLERY mehrere hundert Besucher in das historische Nedelmannhaus, das zeitweise aus allen Nähten zu platzen schien.

Die "Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstler aus der Ruhrstraße 3" konnten zwar nicht das Niveau vom Städtischen Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr toppen, hatten aber auf über 700 Quadratmetern einiges für die Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber zu bieten.

Im Atelier von Doc Davids konnten die Besucher aktuelle Werke aus Glas bestaunen, in der Eingangshalle großformatige Malerei von Manfred Dahmen und Aliv Franz.

In der Belle Etage zeigte Jürgen Heinrich Block Arbeiten, die zuvor auf internationalen Kunstmessen ausgestellt wurden neben aktuellen neuen inspirierenden Werken.

Junge Künstler "unter 30"

Im Seitenfügel wurden neue spannen Arbeiten von Lukas Benedikt Schmidt präsentiert, der als Stipendiat in der Galerie an der Ruhr während seines Designstudiums in Krefeld gefördert wird. Eine Sonderausstellung zeigte Werke von Salvatore Filia aus Sardinien aus der Werkreihe "Räume für den Geist". Die filigranen Arbeiten von Reinhard Fabian fanden ebenfalls Anklang.

Im Galeriehof wurden 13 großformatige Fotografien von Heiner Schmitz präsentiert.

Die Bildhauerin Katharina Joos zeigte grazile Skulpturen aus der Werkreihe "Menschen in Bewegung".

In der Turmsuite gab Heidi Becker einen beindruckenden Einblick in ihre aktuellen Arbeiten - man konnte ihr bei der Arbeit über die Schulter schauen und Beispiele ihres Schaffens aus erster Hand bekommen.

In der Hofsuite zeigte Brigitte Zipp, gerade frisch aus dem Urlaub eingeflogen, ihre vielfältige Malerei und Collagen.

Manfred Dahmen hatte alle Hände voll zu tun, nach Ankündigung des stolzen Preises für sein Gemälde "Streitwagen (Chariot)" hatte er viele Pressevertreter am Telefon und vor Ort - der Rummel um das Kunstwerk wird sicher noch einige Tage anhalten. Eine Reisegruppe war extra aus den Niederlanden gekommen. Zur Sicherheit wurde das großformatige Kunstwerk von Manfred Dahmen in einem sicheren Depot außerhalb des Galeriegebäudes eingelagert.

Der Mülheimer Lichtmaler Hans-Peter Garske hielt das quirlige Geschehen vor Ort mit seiner Kamera fest.

Nicht nur die Kunstsponsorin Helga Künzel war von der Ausstellung begeistert.

Über die Galerie an der Ruhr / RUHR GALLERY MÜLHEIM
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