Record Release Party für "13 Renegades" am 4. März in Mülheim

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Drei Trompeten, vier Saxophone, drei Posaunen, Schlagzeug und Bass sowie ein Mann und seine Gitarre: das ist das Adriano BaTolba Orchestra. Foto: Roland Oder

Sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag: André Tolba (mehr dazu: www.lokalkompass.de/173089) ist Berufsmusiker durch und durch. Trotz großer Bühnen, namhafter Kollegen und gewonnener Preise hat aber auch der erfolgreiche Mülheimer noch Wünsche. Mit der eigenen Rockabilly Big Band hat er sich einen besonderen bereits erfüllt.

Als Idee in der "Dick Brave And The Backbeats"-Ära entstanden, ging das "Adriano BaTolba Orchestra" Ende 2009 erstmalig auf die Bühne. Im Dezember 2012 folgte eine Live-LP. Nun ist es Zeit für das erste Studioalbum. "Praktisch die Visitenkarte der Band", ist der studierte Musiker (Jazzgitarre) auf die Reaktionen gespannt.
"13 Renegates" heißt das Tolba-Baby (und natürlich das seiner "Jungs") und es hält, was der Titel verspricht: 13 Musiker, 13 Songs, 13 Arrangements und jede Menge Rock´n´Roll. Was darauf etwa der Country-Oldtimer "Cotton Eyed Joe" zu suchen hat? "Lasst euch überraschen, so habt ihr ihn garantiert noch nie gehört", verspricht Tolba eine ganz neue Version des US-Traditionals. Aber auch einer bluesigen Nummer wie "Up the line" (Jacobs/Dixon) hat man sich angenommen, bei "Shame, shame, shame" (Jimmy Reed) Strukturen aufgebrochen und mit "The Bomb" sogar einen Hip Hop-Track ins Repertoire aufgenommen. "Alle Cover haben ein neues Gewand", so "Adriano BaTolba", der auch Gründer und Kopf der Big Band ist. "Ich bin praktisch der Motor", grinst der Elvis-Fan. "Aber speziell in einer Big Band hat jedes Mitglied und jedes Instrument seine eigene Stimme - und nur das perfekte Zusammenspiel aller führt zum Erfolg."

Wieviel sind 50 Prozent von 13?

Die andere Hälfte der neuen Stücke sind Eigenkompositionen. "Ride it like you stole it", der Opener, erzählt eine persönliche Geschichte. Zumindest in Ansätzen. "Nothing to write home about" ist die Rausschmeißerballade.
Ende Februar ist das "vom Rockabilly, Swing, Jazz und Jive, aber auch dem Roadmovie-Genre inspirierte Debütalbum" auf ToBaGo Records erschienen. Am kommenden Freitag, 4. März, folgt auch direkt die Feuerprobe vor Live-Publikum: Ab 20 Uhr beginnt die große Show im Hapa Haole an der Sandstraße 158. Eintrittsgeld wird nicht erhoben, dafür Geld für "Willkommen in Mülheim" gesammelt. "Ein tolles Projekt und wir hoffen, dass die Kasse klingelt", wünscht sich Tolba Unterstützung. Und natürlich ein (positives) Feedback für sein Herzensprojekt.
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