Ruhr Reggae Summer: Gedenken an Parade-Opfer

Samy Deluxe beim Ruhr Reggae Summer. Foto: Sara Holz
Mülheim an der Ruhr: Ruhrstadion | Auch in Mülheim beim Ruhr Reggae Summer gedachte man am Samstag gemeinsam der Todesopfer und Angehörigen der Love-Parade-Katastrophe sowie all derjenigen, welche die große Technoparty in Duisburg am frühen Abend fassungslos verließen (oder zumindest darum bemüht waren). Eindringlich wies der Veranstalter auch noch einmal darauf hin, nicht über die anliegenden Bahngleise zu laufen, um eventuell kostenlos auf das Styrumer Festivalgelände zu gelangen. "Wem das so so wichtig ist, der soll mich anrufen und ich bringe ihn ohne Ticket rein, bevor noch mehr Menschen bei einer friedlichen und guten Musikveranstaltung ums Leben kommen", hieß es da. Trotz der Horror-Nachrichten musste die Party aber irgendwie weiter gehen: Während am Rande fleißig afrikanische Köstlichkeiten gereicht, Jamaika-Mützen angeboten sowie Lederschmuck verkauft wurde, groovten die Headliner Samy Deluxe und Patrice die Live-Bühne bei Publikumsjubel und Zugabegelechtze. Mehr Eindrücke von den Künstlern und der berauschten Stimmung erzählt hier in Kürze auch unser Festivalreporter Michael. Der hatte zur Unterstützung am zweiten Tag übrigens noch Gattin Rena mitgebracht.
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