Schön war's in der Freilichtbühne: Regler Produktion sucht Fundstücke von Anno Dazumal

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Regler-Mitglied und Zeitzeuge Peter Szabowski schau auf ein altes Foto aus dem Sommer 1971, als die Karl-May-Festspiele über die Freilichtbühne gingen. (Foto Emons)
 
Die Regler freuen sich über alle Freilichtbühnen-Memorys Foto: Emons

Peter Michael Schüttler, Peter Szabowski und Susanne Beckers sitzen im klienen Büro der Regler-Produktion und schauen sich alte Fotos an. Da sieht man Winnetou und Old Shatterhand auf der Freilichtbühne und über die Schloßstraße reiten. Ein anderes altes Foto zeigt das Gelände der Freilichtbühne noch vor seiner Herrichtung als Steinbruch.

Solche und ähnliche historischen Fundstücke aus der 80-jährigen Geschichte der Freilichtbühne suchen die Regler. Denn am 2. September wollen sie an der Dimbeck mit ihren Freunden und Gästen den runden Geburtstag feiern.

„Wir planen eine bunte Gala mit Musik von Klassik bis Rock und Lichtkunst. Aber wir wollen auch Zeitdokumente und Zeitzeugen aus den letzten acht Jahrzehnten präsentieren“, erzählt Ur-Regler Peter Michael Schüttler, der als junger Statist 1971 bei den Karl-May-Festspielen auf der Freilichtbühne stand. Aus dieser Zeit stammt auch das Programmheft „Das Geheimnis der Bonanza“, das sein Regler-Kollege Peter Szabowski beim damaligen Veranstalter erworben hat.

Für Susanne Beckers sind die ersten School’s out-Partys der späten 70er Jahre unvergessen, als dort ein gewisser Helge Schneider am Keyboard mit der Band The New auftrat, „Wir konnten hier ungestört Freunde treffen und uns einfach frei fühlen“, erinnert sich Beckers. „Die große Wiese im Park der Freilichtbühne galt damals unter Jugendlichen als Liebesinsel. Hier konnte man ungestört knutschen, Gitarre spielen und rauchen“, schwelgt Szabowski in seinen Jugend-Erinnerungen an die Flower-Power Jahre der schwungvollen Siebziger.

Am 2. September wird gefeiert

Solche, ähnliche und vielleicht auch ganz andere Erinnerungen und Fundstücke aus 80 Jahren Freilichtbühne suchen die Regler. Alte Fotos und Filme sind ihnen ebenso willkommen, wie schriftliche oder gesprochene Zeitzeugen-Geschichten. Auch Videoaufnahmen von Interviewpartnern wären möglich. Es können aber auch Eintrittskarten, Programmhefte, Plakate oder Filmaufnahmen sein, die die unterschiedlichsten Facetten der Freilichtbühne beleuchten. Wie fühlte sich die Operrettenseligkeit der 50er Jahre mit „Carmen“ oder dem „Schwarzwaldmädel“ an. Oder wie spannend war es, als der BC Ringfrei Mülheim seine Meisterschaftskämpfe noch in der Freilichtbühne austrug?

Es gibt viele Geschichten über die Freilichtbühne zu erzählen. Das wollen die Regler nicht nur am Jubiläusabend des 2. Septembers tun. Peter Michael Schüttler plant den Aufbau eines Freilichtbühnenarchivs und möchte eine Dokumentation über das Mülheimer Freilufttheater erstellen, das im Sommer 1936 mit Shakespeares „Sommernachtstraum“ eröffnet wurde, später aber auch Propaganda-Aufmärsche der NSDAP erlebte.

Bitte, melden oder gleich vorbeikommen!

Wer den Reglern Zeitzeugnisse aller Art zur Verfügung stellen kann, sollte sich unter der Rufnummer 0177-7643993 an Peter Michael Schüttler wenden, eine E-Mail an: info@regler-produktion.de senden oder dienstags ab 19 Uhr und mittwochs ab 16.30 Uhr persönlich vorbeikommen, wenn die Regler ganz persönlich in der Freilichtbühne an der Dimbeck 2 anzutreffen sind.
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