Schönste Fotos rund um das Kloster Saarn gesucht

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(Foto: PR-Foto Köhring/PK)
 
Jörg Enaux (li.), Vorsitzender des „Verein der Freunde und Förderer des Klosters Saarn e.V.“ und Museumsführer Wolfgang Geibert im im Jahr 2010 angelegten Klostergarten. (Foto: Heinz Haas)

Vor zehn Jahren übernahm Jörg Enaux den Vorsitz beim Verein der Freunde und Förderer des Klosters Saarn. Seitdem ist der Verein von 50 auf über 177 Mitglieder angewachsen. In diesem Jahr feiert der Verein 30-jähriges Jubiläum. Weit mehr Arbeit machen jedoch die Vorbereitungen zu den Feierlichkeiten „800 Jahre Kloster Saarn“ im kommenden Jahr.

Der Geburtstag des Klosters wirft seine Schatten voraus, denn das Jubiläumsprogramm wird von dem Verein organisiert, mit Gemeinde und LVR als Partner. Geplant sind im kommenden Jahr mehrere große Veranstaltungen, jeder ist ein Jahrhundert der Klostergeschichte gewidmet.

Dazu gehören die Aufführung eines Theaterstückes, eine Sonderausstellung aus den Beständen des Klostermuseums, ein Historischer Klostermarkt mit Saarner Firmen, die altes Handwerk vorstellen, Musik im Kloster, ein Sonderdruck aus dem Mülheimer Jahrbuch 2014 sowie ein Fotowettbewerb zu „800 Jahre Kloster Saarn“. Die 13 gelungensten Fotos sollen dann im Jubiläumsjahr einen eigens herausgegebenen Jahreskalender 2014 zieren. Mitmachen kann jeder. Motiv muss nicht nur die Klosteranlage sein. Es können auch Menschen im Kloster, religiöse Elemente aus der Kirche, Pflanzen oder Tiere aus dem Kräutergarten, aber auch die Umgebung sein - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Eine fachkundige Jury wählt die besten Bilder aus. Jedes veröffentlichte Bild wird mit zwei Gratis-Kalendern honoriert. Einsendeschluss ist der 31. August. Die Bilder müssen mit einer Auflösung von 300dpi per Mail an fotowettbewerb@horn-koopmann.de oder per Foto-CD an den Verein der Freunde und Förderer Kloster Saarn e.V., z. Hd. Heinz Koopmann-Horn, Nachbarsweg 36, 45481 Mülheim an der Ruhr, geschickt werden.

Aber auch in diesem Jahr können sich die Besucher wieder über viele verschiedene Veranstaltungen freuen. Neben den etablierten Reihen, die der Förderverein unterstützt, wie „Musik im Kloster Saarn“ und „Saarner Klostergespräche“ gibt es noch zwei weitere Veranstaltungen: Am Sonntag, 19. Mai, lädt der Verein von 14 bis 17 Uhr zum kleinen Kräuter- und Bienenfest ein.

Denn seit diesem Frühjahr gibt es neben dem hervorragend angenommen Kräutergarten ein ergänzendes Angebot. In Zusammenarbeit mit dem Saarner Imker-Pärchen Nicola und Klaus Fliß sind sieben Bienenvölker in dem Klostergarten angesiedelt worden. Die Imker werden das pädagogische Programm, das Stefanie Horn, die den Kräutergarten betreut, bisher angeboten hat, um das Thema Bienen ergänzen. Zielgruppe sind vor allem Schulklassen. Später soll der „Klosterhonig“ auch im Klostercafé und im Museumsshop verkauft werden. Die Bienenstöcke sind übrigens von Sponsor medl eingezäunt worden, „zum Schutz der Tiere vor den Menschen“, schmunzelt Hans-Theo Horn, stellvertretender Vorsitzender des Vereins.
Am 22. November schließlich gibt der „Chor Singschule Himmelfahrt“ um 18.30 Uhr anlässlich des 30-jährigen Vereinsjubiläums ein exklusives Konzert in Kooperation mit der Folkwangschule Essen.

Natürlich werden auch in diesem Jahr wieder Kloster- und Museumsführungen ehrenamtlich durch Mitglieder des Vereins angeboten sowie einige Sonderführungen zu verschiedenen Themen.

Das Klostermuseum, das im Herbst 2008 eröffnet wurde, ist inzwischen auch schon über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Im vergangenen Jahr haben es 1.900 Besucher angeschaut, für ein ehrenamtlich geführtes Museum eine beachtliche Zahl. „Es finden auch immer mehr auswärtige Radfahrer, die den Ruhrtal-Radweg entlangfahren, den Weg zu uns“, freut sich Vorsitzender Jörg Enaux.

Großen Zuspruch - auch überregional - findet der Kräutergarten, der 2010 angelegt wurde. Kräutergartenexpertin Stefanie Horn zieht hier Kräuter, die es früher in den Klostergärten gegeben hat. Mehrfach im Jahr gibt es auch hier Führungen und pädagogische Veranstaltungen für Schulklassen oder Kindergruppen. „Wir sind sehr stolz darauf, dass die Natur- und Umweltakademie NRW jetzt auch Lehrerfortbildungen im Bereich Kräuter bei uns durchführt“, freut sich Hans-Theo Horn.

Insgesamt kann der Verein auch für das vergangene Jahr eine positive Bilanz ziehen. Neben den Mitgliedern findet man immer wieder Sponsoren, die Aktivitäten rund um das Kloster unterstützen. Auch im Hinblick auf das kommende Jubiläumsjahr freut sich der Verein über weitere Spenden und neue Mitglieder. Ausführlichere Infos gibt es im Internet unter www.museum-kloster-saarn.de

Hintergrund: Die Gründung des Fördervereins erfolgte auf Initiative des damaligen Kardinals Franz Hengsbach. Hengsbach förderte die Sanierung der Klosteranlage und kam manchmal unvermittelt vorbei, um sich über den Stand der Dinge unterrichten zu lassen. Eines Tages traf er dort Hans-Theo Horn, damals Vorsitzender des Bauausschusses, und mahnte an, auch die Folgekosten zu bedenken. Seine Anregung: Gründet einen „Dombauverein“. Diesen Gedanken griff Oberbürgermeisterin Eleonore Güllenstern auf, und so wurde am 6.9.1983 der Verein der Freunde und Förderer des Klosters Saarn gegründet, dem es zu verdanken ist, dass die Anlage in der heutigen Form betrieben wird und zudem vor fünf Jahren ein Klostermuseum entstanden ist.
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