Session Possible-Musiker rockten den Baliha Dance Club

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Pamela Falcon war in der ersten Staffel Battle-Gegnerin von Percival Duke, in Bochum kann man sie regelmäßig im Club The Riff hören.
 

Zum dritten Mal lud Wolf Codera am 31. Oktober in den Essener Baliha Dance Club ein - und brach direkt mal den Vorverkaufsrekord für seine Session Possible-Reihe. "Mister Ausverkauft" will Codera werden, und er hat gute Chancen. Die Qualität seines Formates hat sich längst herumgesprochen.

"Ich arbeite mit Konsequenz daran, ausverkauft zu sein", verspricht der Musiker, der mal eben noch schnell an der Abendkasse regelnd eingreift, so groß ist der Andrang. Das Rezept dazu: Bei jeder Session begrüßt Codera hervorragende Musiker, die bekannte Pop- und Rock-Klassiker neu interpretieren und Improvisationen viel Spielraum lassen. Die Besucher können sich auf die musikalische Qualität jedes Konzerts verlassen, auch wenn selbst die Band nie genau weiß, wie der Abend verläuft.

Ebenso begeisternd ist auch die Spielfreude, mit denen sich die Bandmitglieder dem Publikum präsentieren. Ihnen macht es einfach Spaß, beim lockeren Programm den Improvisationen und der Spontanität freien Lauf zu lassen und sich dafür vom Publikum feiern zu lassen.

Das war auch am Freitagabend der Fall. Diesmal mit dabei: Sänger Volkan Baydar, bekannt als Frontmann von Orange Blue, Pamela Falcon und Percival Duke, die sich schon bei "The Voice of Germany" ein packendes Gesangsduett lieferten, die Wiener Sängerin Kathi Kallauch sowie Sänger Manh Dung Nguyen. An den Drums saßen Matthias Meusel und Tobias Reckfort, an der Gitarre Bruno Müller und Daniel Klaebe, am Bass Krischan Frehse und am Keyboard Lutz Krajenski. Das Saxophon spielte natürlich Gastgeber Wolf Codera persönlich.

Schon nach dem ersten Song hatte Sänger Volkan das Publikum im Griff, unter anderem mit seiner Interpretation von Michael Jacksons "Don't stop till you get enough". Und das hatte lange nicht genug: Gab Volkan ein "Yeahhh" vor, schallte es hundertfach zurück.

In schneller Folge wechselten sich die Sänger ab: Percival Duke, gerade frisch verheiratet, eröffnete mit einem eigenen Song, ebenso wie Sängerin Kathi Kallauch. Auch wenn ihr deutschsprachiger Song etwas aus dem Rahmen fiel - der Stimmung tat es keinen Abbruch.

Pamela Falcon überzeugte mit der ganz eigenen Interpretation von dem Foreigner-Hit "Urgent", und auch Manh Dung Nguyen brillierte mit seiner Stimme. Eine echte Pause gab es nicht, denn Anthony Parker war mit seinen Simon & Garfunkel-Coversongs mehr als nur ein Lückenfüller, bevor es in die zweite Hälfte der Session Possible ging.

Schade nur, dass der Service im Baliha Club an diesem Abend dem Ansturm der Besucher nicht gewachsen war. Es fehlten Servicekräfte, so dass man Geduld brauchte, bis man mit dem gewünschten Getränk versorgt wurde.

Wer an diesem Abend nicht dabei war oder Lust auf mehr bekommen hat, der hat die Qual der Wahl: Alleine im November lädt Wolf Codera zu vier Session Possibles ein (am 6. November in der Gesamtschule Waltrop, am 10. November im Alten Bahnhof Solingen, am 13. November im Restaurant Da Mario in Hattingen und am 27. November bei Franky's im Wasserbahnhof Mülheim). Karten gibt es unter anderem auf www.karten-hier.de
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