Theater als ein Genuss für alle Sinne: Die Volxbühne lädt ein und hat sich viel vorgenommen

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Around the Fireplace Oliver Schneider und Frank Schulte
 
Around the Fireplace Oliver Schneider und Frank Schulte

Neues bei der Volxbühne. Regisseur Jörg Fürst möchte die Seniorenbühne zur Bürgerbühne umbauen. Unter der Leitung von Thomas Bremser wird im Theaterstudio an der Adolfstraße 89a jetzt ein generationsübegreifender Chor ins Leben gerufen. Alle gesangsfreudigen Mülheimer zwischen 16 und 96 sind zur ersten Probe am 15. November eingeladen. Los geht es um 19.30 Uhr. Geprobt werden soll immer wieder dienstags.

"Der Spaß am Singen wird im Vordergrund stehen. Aber wir streben natürlich auch Aufführungen an und können uns langfristig vorstellen, den Chor in unsere Inszenierungen einzubauen", sagt Fürst.

Eine Inszenierung der besonderen Art

Eine "Inszenierung" der besondern Art wird am 10. Dezember (19.30 Uhr) und 11. Dezember (16 Uhr) im Theaterstudio an der Adolfstraße 89a über die Bühne gehen. Denn bei der "Eat Art Performance Around the fireplace", die Frank Schulte und Oliver Schneider für Neu-Mülheimer und ihre Gastgeber inszenieren wollen, geht es um die Kunst des Klangs und die Kunst des Kochens, aber auch um die Kunst der menschlichen Begegnung. Das Bild des "Lagerfeuers", um das sich alle versammeln, ist das Programm. Zunächst erleben die Zuschauer ein 70-minütiges Happening, bei dem die Theaterbühne zur elektronischen Klang-Küche wird. Und anschließend wird gemeinsam getafelt. Die Idee des zum Theater an der Ruhr gehörenden Volxbühnen-Teams ist, dass interessierte Mülheimer nicht nur für sich eine Karte zum Preis von 20 Euro kaufen, sondern auch noch eine Eintrittskarte für einen oder auch mehrere Flüchtlinge erwerben sollen und damit zu ihren Gastgebern zu werden. Das gemeinsame Erleben und Genießen soll so eine besondere zwischenmenschliche Begegnung schaffen, passend zum friedlichen und frohen Geist des Advents.
Ein Besucher der Eat-Art-Performance Around the fireplace, der einen Flüchtling einlädt, müsste also 40 Euro in den gemeinsamen Abend des Schauens und Speisens investieren. Ein Paar, das für sich selbst und einen Gast eine Eintrittskarte erwerben würde, müsste also 60 Euro bezahlen. Es ist natürlich jedem Theater-Gast der Volxbühne unbenommen, mehr als einen Flüchtling einzuladen. Karten kann man telefonisch oder per E-Mail bei der Volxbühne bestellen. Wer Kontakt mit dem Team um Jörg Fürst und Renate Grimaldi aufnimmt, bekommt eine Bankverbindung des Theaters an der Ruhr genannt. Sobald das Geld auf dem Theater-Konto eingegangen ist, bekommt man die Eintrittskarten per Post ins Haus geschickt. Seinen Gast oder seine Gäste lernt man dann am Abend oder am Nachmittag der im Theaterstudio an der Adolfstraße kennen. "Wir werden die von uns und einer städtischen Sozialarbeiterin ausgesuchten Flüchtlinge ihren Gastgebern vorstellen, bevor die Performance beginnt", erklärt Jörg Fürst. Zurzeit probt er mit seinem Ensemble bereits das nächsten Stück der Volxbühne ("Die Möglichkeit einer Insel"), das am 19. Januar 2017 Premiere haben wird. Außerdem plant man an der Adolfstraße für 2017 auch in generationsübergreifendes Theaterprojekt mit Schülern der Förderschule für Menschen mit einer geistigen Behinderung an der Rembergstraße. Es tut sich also etwas auf und hinter der Volksbühne. Weitere Informationen und Kontakte unter: www.volxbuehne.de, unter den Mülheimer Rufnummern 43962910 & 43962911 und per E-Mail an: karten@volxbuehne.de, an info@volxbuehne.de oder an: renate.grimaldi@volxbuehne.deThomas Emons
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