25.500 Menschen erlebten einen sonnigen Rosenmontagszug in der Innenstadt

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Erstmals fuhren beim Rosenmontagszug auch Bewohner und Mitarbeiter des Fliedner-Dorfes mit. Die Röhrengarde Silber-Blau machte es möglich. (Foto Klaudia Kruszka)

25.500 Menschen haben nach Polizeiangaben am Rosenmontag in der Stadtmitte den Zug der Mülheimer Karnevalisten erlebt. „Wir hatten einen tollen Zug bei Sonnenschein. Das sei uns auch gegönnt. Nach Angaben der Polizei, des Technischen Hilfswerkes und des Deutschen Roten Kreuzes ist der Rosenmontagszug reibungslos und erfreulich ruhig verlaufen“, zieht der Präsident des Hauptausschusses Groß-Mülheimer Karneval, Markus Uferkamp, Bilanz.

Auch Oberbürgermeister Ulrich Scholten, der zu den 1000 aktiven Teilnehmern des Rosenmontagszuges gehörte, spricht von einem Zug, „der nicht besser hätte laufen können.“

Nur einmal musste die Polizei eingreifen und ein vierjähriges Kind, das sich von der Zugstrecke entfernt hatte, zu seinen Eltern zurückbringen. Die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes hatten sich um zwei alkoholisierte Zug-Besucher zu kümmern.
Besonders freut sich Chefkarnevalist Markus Uferkamp darüber, dass erstmals auch Bewohner und Mitarbeiter des Theodor-Fliedner-Dorfes zu den aktiven Zugteilnehmern gehörten. Sie fuhren auf einem Wagen der Röhrengarde Silber-Blau mit, die seit 1992 die Karnevalsparty im Selbecker Fliednerdorf ausrichtet.

Trauerflor für Oliver Thomas

Überschattet wurde der Rosenmontagszug allerdings von einem Todesfall, der sich am Freitag bei einer Veranstaltung der Karnevalsgesellschaft Mölm Boowenaan ereignet hatte. Im Andenken an den dort verstorbenen Geschäftsführer der KG Mölm Boowenaan, Oliver Thomas, fuhren alle 27 Wagen des Rosenmontagszuges mit einem schwarzen Trauerflor. Oliver Thomas hatte im vergangenen Jahr seinen 50. Geburtstag gefeiert. Thomas Emons
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