Aktualisierung: Seit 18 Uhr rollt der Regional-und Fernverkehr in NRW wieder mit Einschränkungen

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Nichts geht mehr im Hauptbahnhof Mülheim. Aufgrund des Sturms hat die DB Regio in NRW ihren Zugverkehr komplett eingestellt. (Foto: PR Foto Köhring/JA)
Mülheim: Mülheim HBF |

Um 18 Uhr meldete die Pressestelle der Deutschen Bahn, dass die DB Regio ab diesem Moment den Verkehr in Nordrhein Westfalen wieder aufnimmt - Aufgrund der angekündigten Witterungsbedingungen fahren alle Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.



Fahrgäste in ganz NRW müssen sich weiterhin auf Verspätungen und Ausfälle einstellen. Im Fernverkehr soll es laut Pressemeldung keine weiteren Ausfälle mehr geben. Alle zuvor gesperrten Fernverkehrsverbindungen sind wieder befahrbar. Dennoch muss auch im Fernverkehr weiterhin mit erheblichen Einschränkungen gerechnet werden. Die Mitarbeiter der Deutschen Bahn arbeiten mit Hochdruck daran, auch die letzten Schäden noch zu beheben, um alle Strecken für den Bahnverkehr wieder freizugeben.

Zuvor verlief der Tag wie folgt: Um 11 Uhr hieß es: Die Deutsche Bahn AG stellt seit heute 11 Uhr ihren Zugverkehr in NRW aufgrund der Sturmauswirkungen komplett ein. Im genauen Wortlaut heißt es: "Der Zugverkehr der DB Regio in NRW wird aufgrund der Sturmauswirkungen eingestellt. Sehr geehrte Fahrgäste, aufgrund der Auswirkungen des Sturms wird der Zugverkehr der DB Regio - dazu gehören alle S-Bahnlinien und alle RB- und RE-Linien in Nordrhein-Westfalen - für heute eingestellt." Wir informieren Sie umgehend über weitere Details. Andere Eisenbahnverkehrs-unternehmen treffen Entscheidungen zum Verkehr in eigener Zuständigkeit. Bitte informieren Sie sich bei den anderen Gesellschaften."

Im Fernverkehr sollen einzelne Züge noch verkehren. Die Bahn hat eine Hotline eingerichtet. Unter Tel. 0180/6996633 gibt es aktuelle Informationen.

Die Wetterdienste warnen grundsätzlich vor Sturmböen bis 120 Stundenkilometer. Für NRW: Auf der A 45 ist bereits ein LKW umgekippt und auf den Straßen behindern umgekippte Werbeschilder, abgebrochene Äste und herumfliegende Papierkörbe den Verkehr.

Schuld daran ist ein ausgewachsener Frühjahrssturm. Orkantief "Niklas" zieht von Schottland in Richtung südliche Ostsee und beeinflusst das Wetter im Bundesgebiet nachhaltig. Laut Deutschem Wetterdienst wird vor allem im Westen und Süden das Windmaximum zwischen 100 bis 150 km/h je nach Höhenlage mit Durchzug der Kaltfront erwartet. Deshalb ist für ganz NRW Warnstufe Rot ausgegeben. Auch die nächsten Tage bleiben stürmisch. Jedoch erreichen die Windgeschwindigkeiten nicht mehr das Niveau vom heutigen Dienstag. Erst zum Karfreitag und Ostersamstag schwächen sich die Winde merklich ab.

Aktualisierung: Laut Aussage der Pressestelle der Deutschen Bahn in Düsseldorf werden keine Taxischeine ausgegeben und keine Sammeltaxis eingerichtet. Aufgrund der großräumigen Störung würde es auch keinen Sinn machen einen Schienenersatzverkehr mit Bussen zu organisieren. Reisende, die sich auf eigene Faust mit dem Taxi auf den Heimweg machten, könnten diese Kosten im Anschluss mit einem entsprechenden Formular in einem der Reisecenter wieder geltend machen. Allerdings würde jeder einzelne Fall geprüft werden. Die noch verkehrenden Fernverkehrszüge könnten innerhalb der Grenzen der Verkehrsverbünde mit den entsprechenden Tickets genutzt werden.

Flughafen Düsseldorf:Nach Informationen von Christian Hinkel, Pressesprecher am Flughafen Düsseldorf, läuft der Flugverkehr an Deutschlands drittgrößtem Airport ohne Probleme. In Einzelfällen kann es zu Verspätungen kommen, wenn Piloten Unwettergebiete weiträumig umfliegen würden. Großflächige Verspätungen sieht Hinkel aber angesichts der aktuellen Wetterlage nicht auf den Flughafen zukommen.

Mehr zum Thema:

Die aktuellen Auswirkungen des Sturms in Mülheim finden Sie hier.
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