Auf Schienen in den Frühling

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Der Uerdinger Schienenbus ist ein Stück Zeitgeschichte auf Schienen. (Foto: Foto: Denis Möller)

Der Rote Brummer, der Uerdinger Schienenbus, startet wieder und zieht im April an zwei Samstagen durchs frühlingshafte Ruhrgebiet: Am Samstag, 9. April, führt die Tour zur Zeche Prosper Haniel in Bottrop und am Samstag, 16. April, zum LWL-Industriemuseum der Zeche Nachtigall in Witten. Von Dorsten aus geht es unter anderem über Bottrop, Oberhausen, Gelsenkirchen oder Wanne-Eickel – auch in Mülheim wartet der Zustieg zur Erkundung lebendiger Industriekultur.

Der Uerdinger Schienenbus ist ein Stück Zeitgeschichte auf Schienen. Der Reviersprinter aus den 50er und 60er Jahren folgt auf diesen zwei Touren im April den Spuren der Industriegeschichte des Reviers:

Die Tour am Samstag, 9. April, führt durch das mittlere Ruhrgebiet, auf den Gleisanlagen der Ruhrkohle AG bis zum Bottroper Hafen. Höhepunkt des Trips ist die Zeche Prosper Haniel in Bottrop. Bei seiner 150-jährigen Geschichte ist es heute das letzte aktive Steinkohlen-Bergwerk im Ruhrgebiet. Über Gelsenkirchen-Bismarck geht es nach Wanne-Eickel, wo eine kurze Pause eingelegt wird, um dann gemütlich über Gelsenkirchen und Essen nach Mülheim (oder weiter nach Duisburg, Gladbeck-West und Dorsten) zurückzukehren.

Der Zustieg am Mülheimer Hauptbahnhof ist um etwa 10.10 Uhr, und kostet für Erwachsene 39 Euro. Der Preis für Kinder beträgt 19,50 Euro.

Am Samstag, 16. April, trifft der Rote Brummer auf die Nachtigall: Auf historischen Schienen führt den Reviersprinter diese Tour durch das wunderschöne Ruhrtal zur Wiege des Ruhrgebiet-Bergbaus. Von Dorsten aus fährt der Uerdinger Schienenbus aus den 50er bzw. 60er Jahren die Ruhr entlang und über Gladbeck West, Bottrop, Oberhausen, Duisburg, Mülheim und Essen. Ab Hattingen geht es über die Ruhrtalbahn, einer landschaftlich besonders reizvollen Wegstrecke, vorbei an der Burgruine Hardenstein bis zum Ziel der Reise, dem heutigen LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, das auch gemeinsam besichtigt wird.

Jahrhundertealte Bergbaugeschichte verspricht hier einen spannenden Ausflug in die Vergangenheit auf der Route der Industriekultur. Zurück geht die Fahrt teils über Güterzugstrecken unter anderem über Bochum, Wanne-Eickel oder Gelsenkirchen zu den Ausstiegen in Duisburg, Mülheim, Gladbeck West und Dorsten.

Am Mülheimer Hauptbahnhof ist der Zustieg zur Tour um etwa 10.30 Uhr, und kostet für Erwachsene 48 Euro. Der Preis für Kinder beträgt 24 Euro.

Für eine Durchführung beider Touren ist das Erreichen der Mindestteilnehmerzahl (50 Personen) Voraussetzung. Die Fahrzeuge des Uerdinger Schienenbusses werden bewirtet und bieten unterwegs Erfrischungen an.

Karten sind nur im Vorverkauf in der Touristinfo im MedienHaus, Synagogenplatz 3, oder auch über www.muelheim-tourismus.de erhältlich. Weitere Informationen unter Tel. 960 960. Mehr zu den Revier-Sprinter-Touren unter www.revier-sprinter.info oder www.facebook.com/reviersprinter.
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