Azubi-Speed-Dating in der Stadthalle

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Azubi-Speeddating in der Stadthalle. (Foto: Foto: PR-Foto Köhring/KP)

Neben der bereits seit Jahren etablierten Ausbildungsmesse, die das U25-Haus mit Kooperationspartnern jährlich im Spätsommer organisiert, fand am Mittwoch, 9. März, das zweite Azubi-Speed-Dating in der Stadthalle Mülheim statt.

Auch zum Gelingen dieser Veranstaltung waren engagierte Partner wichtig. Die gute Vernetzung des U25-Hauses mit den Schulen, zum einen über die Schulsozialarbeit im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets, aber auch durch die enge Zusammenarbeit mit dem Bildungsbüro der Stadt, ermöglichten es, die Schüler und Schülerinnen gezielt zu erreichen. Unterstützung bei der Akquise gab es durch Unternehmerverbände und die Kreishandwerkerschaft, mit der im Herbst gemeinsam ein drittes, kleineres Azubi-Speed-Dating durchgeführt und dabei weiterentwickelt wird.

Die Mitarbeiterinnen des Mülheimer Ausbildungsservice freuten sich über so viel Unterstützung. „Die Zusammenarbeit mit den Partnern hier in Mülheim ist unkompliziert und wächst“, so die Organisatorinnen. Auch die Agentur für Arbeit unterstützte die Veranstaltung in diesem Jahr.

Die jungen Menschen, die in die Stadthalle kamen, um die Unternehmen von sich zu überzeugen, trafen, als Ergebnis der intensiven Vorarbeit, auf knapp 45 Unternehmen, die ihrerseits von ihren attraktiven Ausbildungsangeboten zu überzeugen versuchten.
Birgit Wiese, Teamleiterin des U25-Hauses, freute sich über die zahlreich erschienenen Jugendlichen: „ Ich bin erleichtert, dass wir so viele erreichen konnten und ein reger Austausch stattfinden konnte. Es sind auch mehr Unternehmen als im letzten Jahr dabei.“

Auf den ersten Blick erscheint das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage des Ausbildungsmarktes nicht problematisch, aber die beruflichen Vorstellungen der Jugendlichen und die Angebote aus der Wirtschaft in manchen Bereichen gehen weit auseinander. Dies bestätigt sich auch den Mitarbeitenden des U25-Hauses bei ihrer täglichen Arbeit.

So wurde nun bei der Durchführung der Veranstaltung besonders auf einen ausgewogenen Branchenmix und die Einbeziehung aller Arten von Schulabschlüssen als Zugangsvoraussetzung geachtet. „Es ist absolut zeitgemäß, solche Formate weiterzuentwickeln, denn die Anforderungen ändern sich und wir können uns bei den Unternehmen für die teilweise sehr enge Zusammenarbeit nur bedanken.“ so die Mitarbeiterinnen des Mülheimer Ausbildungsservice, „Der nächsten Aufgabe, nämlich geflüchtete Jugendliche mit in die Vermittlung einzubeziehen, sehen wir mit großem Interesse entgegen.“
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