Benefizkonzert in der Klosterkirche

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Mülheim an der Ruhr: Kloster Saarn | Benefizkonzerte, die der Lions-Club Mülheim/Hellweg in der Klosterkirche organisiert, haben schon Tradition. Für das Gospelchor-Konzert der „HeiSingers“ sind bereits 300 Karten verkauft. Für das Konzert am Sonntag, 26. März, sind aber noch Karten an der Abendkasse zu erwerben. Um 18 Uhr beginnt das Konzert, das das Publikum auch zum Mitsingen anregen wird - dafür sind die „HeiSingers“ bekannt. 1999 gegründet besteht der Chor aus 40 Sängerinnen und Sängern. In der Klosterkirche sind Modern Gospels und Spirituals, aber auch irische, karibische und afrikanische Folksongs zu hören.

Organisiert hat das Benefizkonzert der Lions-Club, vertreten durch den Saarner Hans-Theo Horn. Er ist Lions-Mitglied und Activity-Beauftragter des Männerclubs, der 48 männliche Mitglieder hat. Frauen dürfen zu Veranstaltungen aber mitkommen, verrät Horn. „Der Lions-Club finanziert nicht nur Projekte, sondern bringt sich auch ganz persönlich ein.“ Mitglieder unterstützen zurzeit drei Mülheimer Grundschulen in Sachen Sprachförderung. Dass der Lions-Club heute kein rein elitärer Club mehr ist, macht Hans-Theo Horn im Gespräch klar: „Die Lions sind im Besonderen dem Sozialen verpflichtet.“

„Wenn schon ein Konzert in der Klosterkirche, dann sollte der Erlös auch eine Verbindung zum Kloster haben.“ Darüber waren sich Hans-Theo Horn und Lions-Präsident Heiner Wieneke einig. Der Erlös wird daher dem „treffpunkt“ zugute kommen, dafür hat sich Hans-Theo Horn eingesetzt. Der Lions-Club Mülheim/Hellweg förderte schon in den Anfangsjahren den „treffpunkt“, Landbergerstr. 19, den Treffpunkt Behinderter und Nichtbehinderter der Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt.

1985 wurde das Grundstück neben dem Ludgerus-Heim, das ebenfalls der Saarner Pfarrei gehört, bebaut. Die Saarner Gemeinde unterstützte den „treffpunkt“ von Anfang an. Horn: „Der Gemeinde war klar: Damit übernehmen wir auch die Verantwortung.“ Durch die bauliche Nähe zum Pfarrheim lassen sich beide Gebäude an der Landsberger Straße vielfältig nutzen. Heute versteht sich der „treffpunkt“ als Generationenhaus und ist ein Ort der Begegnung.

Die Singschule von Werner Schepp bietet hier in unterschiedlichen Gruppen Singen für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene an. Montags treffen sich im „treffpunkt“ Jugendliche ab 16 Jahren und können im Anschluss Fußball spielen. Integrative Freizeitangebote gibt es mittwochs und donnerstags und am Freitag trifft sich die AKKB-Freizeitgruppe. AKKB bedeutet Arbeitskreis für Körper-Behinderte. „Bevor es den „treffpunkt“ gab, traf sich die AKKB-Gruppe in verschiedenen kirchlichen Einrichtungen.“ Hans-Theo Horn erinnert sich an die Anfänge von Integration.

Der Lions-Club unterstützt seit Jahren den Treffpunkt Behinderter und Nichtbehinderter, „um die Menschen am Leben teilhaben zu lassen,“ so Horn. Die Förderung und Zusammenarbeit besteht nun seit fast 30 Jahren. Das Engagement der Lions beinhaltet nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch ideelle Unterstützung. Neben Anschaffungen, wie behindertengerechte Fahrzeuge, einer Musikanlage oder Spielgeräten, unterstützt der Club auch Feste und Feiern, bei denen die Lions-Mitglieder unterstützend mitwirken.
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