Der Rosenmontagszug wird nicht nachgeholt

Anzeige
Das Wappen des 1957 gegründeten Hauptausschusses Groß-Mülheimer Karneval, der seit 1958 den Mülheimer Rosenmontagszug organisiert. (Foto: Emons)
Der Entscheidung des Hauptausschusses Groß-Mülheimer Karneval steht. Der Rosenmontagszug, der am 18. Februar, sturmbedingt abgesagt worden war, wird nicht nachgeholt. Stattdessen planen die Karnevalisten für den einkaufsfreien Sonntag, 8. Mai, in der Innenstadt ein Bühnenprogramm mit Tanz und Musik. Dabei sollen auch einige der Wagen präsentiert werden, die am Rosenmontag nicht mit dem Zug durch die Innenstadt fahren konnten.
"Dann werden bestimmt auch noch einige Kamelle übrig sein, die wir unter das Volk bringen können", glaubt Hans Klingels. Der Geschäftsführer des Hauptausschusses und seine Kollegen aus der karnevalistischen Chefetage hat vor ihrer Entscheidung mit dem Bund Deutscher Karneval gesprochen. Ergebnis: Ein Narrenzug im Mai könnte nur ohne Kostüme, Ornate und Helau-Rufe stattfinden. "Das wäre auch für uns nicht mehr interessant gewesen", sagt Ex-Prinzessin Julia Steck. Sie und ihr "Prinzgemahl" Markus haben bereits einen Großteil ihres Wurfgutes, das sie am Rosenmontag nicht los werden konnten, der Flüchtlingshilfe "Willkommen in Mülheim" zur Verfügung gestellt. Die WIM wird einen Teil der Kamelle an Flüchtlingskinder in Mülheim verteilen. Ein anderer Teil ist bereits auf dem zu Flüchtlingskindern in Calais.Thomas Emons
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.