Dumm gelaufen für zwei Räuber: Ein Kommentar

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Am vergangenen Montag, 29. August, gegen 2 Uhr morgens, ereignete sich folgender misslungener Raub, den die Polizei Essen / Mülheim inhaltlich (nicht im Wortlaut) der Redaktion mitteilte:

Gegen zwei Uhr brachen wahrscheinlich zwei männliche Täter in einen Geldautomaten Raum in Saarn ein. Sie brachten eine Kette mit und hatten sich etwas ganz Schlaues ausgedacht:
Das eine Ende Kette befestigten sie am Geldautomaten, das andere Ende verbanden sie mit der hinteren Stoßstange eines Fiats.
Dann gaben sie Gas. Wahrscheinlich -so kann vermutet werden- wollten die Räuber mit dieser Aktion den Geldautomaten aus der Verankerung reißen.

Filmreif als Komödie, nicht als Krimi


Ähnliche Aktionen haben sich auch Drehbuchschreiber schon ausgedacht. Sie brachten allerdings in ihren Filmen die Sache zu einem erfolgreichen Abschluss.

Bei den beiden Geldautomaten-Klau-Spezialisten in Saarn riss zwar auch etwas - allerdings war es die Stoßstange des kleinen Fiats, die samt Kette auf der Strecke blieb.
Darum konnte die Polizei auch erkennen und bestätigen, dass es sich um einen kleinen Panda handelte. Der Geldautomat hat ein paar Macken abbekommen doch widerstand er der Ketten- und Fiatattacke wie ein Fels.

Flucht ohne Beute im geklauten Auto ohne Stoßstange


Ohne Beute flohen die - vermutlich - männlichen Täter im Fiat. Und dieser Fiat war auch noch geklaut, das haben die beiden Raubvögel immerhin vorher erfolgreich geschafft.
Vielleicht haben sich die Täter entsprechende Räuberpistolenfilme einfach nicht häufig genug angesehen. Vielleicht war diese Aktion auch ein doppelter Intelligenzmangel?

Für die erfolglosen Räuber war das ein Flop. Für mich ist die Story eine Lachnummer.
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