Ein Fest der Begegnung zwischen den Hochhäusern am Hans-Böckler-Platz

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(Foto: PR-Foto Köhring)

In Hochhäusern zu wohnen gilt vielen Menschen als anonym. Dass das nicht so ist und nicht so sein muss, zeigen rund 40 Nachbarn aus den Hochhäusern am Hans-Böckler-Platz. Unterstützt vom Sozialamt, vom Mülheimer Netzwerk der Generationen, von der SWB und der Hans-Böckler-Platz-Betriebsgesellschaft bereiten sie ein Nachbarschaftsfest vor. Am kommenden Sonntag, 21. Mai, sind nicht nur die Nachbarn vom Hans-Böckler-Platz eingeladen.

Wer das Forum, kurz vor dem Übergang in den Bahnhofsbereich, durch den Seiteneingang in Richtung Technisches Rathaus verlässt, betritt heute eine inzwischen wunderschön begrünte und mit einigen Sitzbänken ausgestattete Freifläche. Dort wird man am kommenden Sonntag zwischen 13 und 19 Uhr auf einen Festparcours mit Bühne, Pavillons, Sitzgelegenheiten und Infoständen treffen. Das städtische Kunstmuseum Alte Post, die Kindertagesstätte Fidelbär, der Verein Hilfe für Frauen, Sozialamt, Sozialagentur und die SWB sind ebenso mit von der Partie wie die Paritätische Initiative für Arbeit (PIA). Nachbarn aus den Hochhäusern 1 bis 3 und 7 bis 9 sorgen für Kaffee, Kuchen und Waffeln. Die Caritas kommt mit ihrem Pommes- und Würstchen-Wagen vorbei. Auch ein Bier- und Getränkestand wird aufgebaut.

Sich kennen lernen und Kontakte knüpfen

„Wir wollen mit diesem Fest die Nachbarn aus den Hochhäusern und der angrenzenden Innenstadt miteinander in der Kontakt bringen, weil wir wissen, dass in den Hochhäusern heute viele ältere Menschen leben, die sich oft einsam fühlen“, erklärt Mit-Initiatorin Claudia Hesse, die seit 1976 in einem der Hochhäuser am Hans-Böckler-Platz lebt.

Auf einer Bühne sorgen der Pop- und Jazzchor Da Chor und die Band Ulli Mollon Funky Stuff für Unterhaltung. Außerdem wird es eine Talkrunde mit Menschen geben, die sich rund um den Hans-Böckler-Platz engagieren. Zwischen 14 und 15.30 Uhr können sich kreative Personen und Gruppen auf einer offenen Bühne präsentieren. Auskunft und Anmeldung bei Jörg Marx vom Sozialamt der Stadt unter der Rufnummer 0208-455-5012 oder per E-Mail an: joerg.marx@muelheim-ruhr.de Thomas Emons
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