Feuerwehr erfolgreich im Wildtier-Einsatz

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Tatort-Foto: Nicht vor - nicht zurück. (Foto: Polizei Essen/Mülheim)
Gestern Abend erreichte die Redaktion eine E-Mail mit dramatischem Inhalt. Gleich zweimal rettete die Feuerwehr Tiere:

Einen Rehbock, der offensichtlich unterwegs war, um sich auf einem Garagenhof ein Auto auszuborgen - nicht das richtige Modell fand und schließlich auch nicht mehr den Ausweg vom Garagenhof. Er brauchte Unterstützung.
Ein hungriges Eichhorn, dass eine ganz besondere Geschichte anbietet die erstaunt und über die man lachen kann. Denn beide Tiere wurden gerettet und sie sind wohlauf!

Dies sind die Meldungen, die uns die Polizei Essen/Mülheim zukommen ließ:

Rehbock fand alleine keinen Ausweg mehr

In der Mittagszeit, am Dienstag, den 14. Juni, unterstützte die Feuerwehr die untere Jagdbehörde und den Jagdpächter bei der Rettung eines Rehbocks aus einem Garagenhof. Das Tier hatte sich in einen Garagenhof an der Aktienstraße verlaufen und konnte diesen aus eigener Kraft nicht verlassen. Der einzige Weg in die Freiheit hätte über die viel befahren Aktienstraße geführt. Das Tier wurde durch einen Veterinär mit einem Betäubungsgewehr betäubt und anschließend in einem Waldgebiet wieder ausgesetzt.

Eichhörnchen gab sich der verbotenen Schlemmerei hin

Um 20.15 Uhr folgte der nächste tierische Einsatz. Aufmerksame Bürger meldeten ein eingeklemmtes Eichhörnchen in einem Vogelhaus in der Straße "Dohne". Ein Eichhörnchen verschaffte sich Zutritt in ein Vogelhäuschen und plünderte die Vorräte der dort wohnhaften Vogelfamilie. Dabei hat sich der Plünderer wohl so vollgefuttert, dass ein Verlassen des Vogelhäuschens durch die Eingangstür nicht mehr möglich war.

Mit dem Kopf im Eingangsloch stecken geblieben

Beim Verlassen des Tatortes ist es mit dem Kopf im Eingangsloch stecken geblieben und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien. Das Vogelhäuschen wurde durch die Meldenden schon teilweise demontiert. Die Besatzung des Kleineinsatzfahrzeuges konnte dann zügig den kleinen Nager aus seiner Zwangslage befreien und ihn gut genährt in die Freiheit entlassen.
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