Großeinsatz der Feuerwehr auf der Schloßstraße

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Hoch hinaus bis zur 4. Etage. Drei Etagen darunter waren die kleinen Kinder bereits in ihrer Wohnung verschwunden.

Am Donnerstag, 11. August, gegen 14 Uhr wurden Passanten und Nachbarn der umliegenden Häuser auf drei kleine Kinder aufmerksam. Diese drei Kinder, deren Alter von den Augenzeugen auf 2 bis 4 Jahre geschätzt wurde, turnten auf einer Außenfensterbank im 1. Stock herum.

Kinder als Fensterbank-Artisten

Mehrere Passanten riefen den Kindern zu, dass sie wieder durch das geöffnete Fenster zurück in die Wohnung gehen sollten. Eine erwachsene Betreuungsperson war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Nähe der Kinder zu sehen.. Wann genau die Kinder die Fensterbank freiwillig verließen und die Wohnung wieder durch das geöffnete Fenster aufsuchten, konnten die Augenzeugen nicht benennen.

Passanten und Anwohner benachrichtigten die Polizei

Da der Ort des Geschehens direkt gegenüber der Zeitung "Mülheimer Woche" liegt, griff eine Mitarbeiterin zum Hörer und informierte die Polizei über die Ereignisse. Mehrere Bürger hatten ebenfalls den Notruf schon benutzt, um dasselbe Ereignis zu melden.

Großeinsatz zur Kinderrettung

Minuten nach den Anrufen fuhren drei große Feuerwehrwagen mit Blaulicht auf die Schloßstraße. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Kinder bereits wieder im Inneren der Wohnung.
Aus welchem Grund einer der Brandschützer dann in den ausfahrbaren Leiterkorb stieg und diese Leiter so ausgefahren wurde, dass der Feuerwehrmann bis in die 4. Etage hinauffuhr, ist momentan unklar.

Hoch hinaus im ausfahrbaren Leiterkorb

Im höchsten Stockwerk standen Bewohner ruhig hinter einer Fensterscheibe. Einen Grund, mit der ausfahrbaren Leiter die Bewohner auf diese Art zu kontaktieren, war von der gegenüberliegenden Fensterfront nicht zu erkennen.

Kinder gesund und munter

Das Wichtigste ist jedoch: Den drei kleinen Kindern ist nichts geschehen. Niemand wurde verletzt. Doch den Einsatz, den diese 3 Kinder verursacht haben, der war schon gewaltig.
Es bleibt zu hoffen, dass die kleinen Fensterbrett-Artisten die ganze Aktion nicht so spannend fanden, dass sie es morgen gleich wieder probieren, einen Großeinsatz zu provozieren.

Es ist ja bekannt, dass Kinder alles lieben, was gleichzeitig rot, groß, ein Feuerwehrauto, eine Sirene und ein Blaulicht ist.

Die Polizei Essen / Mülheim wird sicher eine Meldung veröffentlichen, die Klärung bringt.
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