Katholische Kirche zeichnet Hans Ryser aus und setzt auf mehr Ökumene

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Carla Ryser nahm, stellvertretend für ihren erkrankten Mann Hans, aus den Händen des Stadtdechanten Michael Janßen die Nikolaus-Groß-Medaille entgegen. (Foto Emons)

Die katholische Stadtkirche will die ökumenische Zusammenarbeit mit der evangelischen Stadtkirche im Jahr 2018 weiter ausbauen. Das machten der Vorsitzende des Stadtkatholikenrates, Rolf Völker, und Weihbischof Wilhelm Zimmermann jetzt beim Neujahrsempfang deutlich, zu dem Mülheims Katholiken ins Haus der Evangelischen Kirche, dem Altenhof, eingeladen hatten.

Neben den bereits vorhandenen ökumenischen Gemeinschaftsaktionen (Friedensgebet, gesellschaftspolitische Stellungnahmen, Ökumenische Feste und Gottesdienste) kann sich Zimmermann auch die gemeinsame Nutzung von Kirchen und Gemeindezentren vorstellen.

Im Rahmen des Neujahrsempfangs wurde der Volkswirt und dreifache Familienvater Dr. Hans Ryser für seine Verdienste um die Stadtkirche mit der Nikolaus-Groß-Medaille ausgezeichnet.

Ryser engagiert sich seit 1960 ehrenamtlich in der Pfarrgemeinde St. Mariae Geburt. Von 1973 bis 2003 gehörte er ihrem Kirchenvorstand ein. Außerdem hat er sich (bis zu dessen Auflösung im Jahr 2007) als stellvertretender Vorsitzender des katholischen Gemeindeverbandes und als Schöffe des bischöflichen Schiedsgerichtes und als ehrenamtlicher Küster eingebracht.

Carla Ryser nahm die nach dem katholischen Widerstandskämpfer Nikolaus Groß benannte Medaille, stellvertretend für ihren erkrankten Ehemann entgegen und trug in seinem Namen seine Dankesworte vor. "Wir brauchen auch heute Menschen, die andere Menschen begeistern und mitziehen können", betonte Ryser. "Nur so können wir den Egoismus überwinden und zu einem toleranten und friedlichen Zusammenleben kommen." Thomas Emons
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