Keine Angst vorm Tierarzt mehr

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Auch Weimaraner Rüde Kappa hat sich bei einem Spaziergang blutige Wunden zugezogen und musste dem Tierarzt einen Besuch abstatten. Dank ruhiger Zusprache meisterte er diese ungewohnte Situation "relativ" gelassen.
Die Angst vorm Tierarzt kennt wohl fast jeder Hunde- und Katzenbesitzer von seinem geliebten Vierbeiner. Ein Tierarztbesuch bedeutet doch jedes Mal Stress für Hund und Katz, da sie durch fremde Personen angefasst und häufig auch geimpft werden.

Der Vierbeiner kennt die Umgebung nicht, riecht die ungewohnten Gerüche und entwickelt zunehmend Stress. Der eine kompensiert das durch rumzappeln oder winseln, manch ein haariger Freund schlägt auch um ins Aggressive. Die Agila Tierversicherung verrät ein paar Tricks, um Mensch und Tier diese, zumeist ungewohntem, Situation zu entschärfen.

Situation nachspielen

So albern es vielleicht klingt, so sinnvoll und stressmindernd ist es: Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Tiere besonders in Stress geraten, wenn sie mit dem Ablauf einer Situation nicht vertraut sind. Wenn Tierbesitzer jetzt aber den Besuch beim Tierarzt nachstellen, also zum Beispiel den Vierbeiner auf einen ausgeleuchteten Tisch setzen und Augen, Nase und Ohren untersuchen, beziehungsweise das Tier abtasten, ist schon einmal der erste Schritt zu einer Vertrautheit getan. Hilfreich wäre es sowieso das Tier von Welpenalter an, an diese Untersuchungen zu gewöhnen. Je mehr Wiederholungen desto rutinierter geht das Tier letztendlich im "Ernstfall" mit der eigentlichen Untersuchung um. Ich persönlich "kontrolliere" in regelmäßigen Abständen die Zähne, Ohren und Augen meines Hundes. Dadurch das mein Hund mir vertraut, kann ich alles in Ruhe bei ihm abtasten. Sind wir bei Tierarzt, so beruhige ich ihn, indem ich ihn während der Behandlung berühre und beruhigend zuspreche.
Bei sehr scheuen Hunden empfiehlt es sich außerdem, der Tierarztpraxis einige Male vor der Behandlung einen Besuch abzustatten.

Selbst ruhig bleiben

Ein Tier spürt Anspannung bei seinem Menschen sofort, was sich auf den Vierbeiner selbst überträgt -der Mensch ist sind schließlich der Rudelführer. Deswegen sollten Tierbesitzer in stressigen Situationen ruhig und entschlossen auftreten. Mitleid verstärkt die Stress-Situation sogar noch. Wird ein Tier trotzdem unruhig, sollte in keinem Fall ausgeschimpft oder bestraft werden, dass unterstützt die Ängste des Tieres noch. Gerade Hunde brauchen Zeit, um durch Schnüffeln und Umherlaufen ihre Umgebung kennenzulernen.

Der Transport von Katzen

Für viele Katzenbesitzer ist es jedes Mal ein kleiner Kampf, den sich sträubenden Liebling zum Tierarzt zu bekommen. Ein Trick hierbei wäre es, die Transportbox häufiger ins Alltagsleben einzubinden. Mit einer Decke ausgelegt, ein paar Leckerli dazu, könnte sie auch als Rückzugsort angeboten werden. So bringt die Katze die Box nicht mehr nur mit dem gefürchteten Tierarztbesuch in Verbindung.
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