Kleine Artisten - große Show: medl-Mitmachzirkus begeistert Mülheimer Kinder

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Das Trapez ist sehr beliebt bei den Kindern. (Foto: PR-Foto Köhring/ KP)
 
Die Akrobatengruppe übt auf der Wiese vor dem Zirkuszelt für ihren Auftritt zur Galavorstellung. (Foto: PR-Foto Köhring/ KP)

Wenn die Fackeln angezündet, das Trapez aufgebaut und die Jonglierbälle in die Luft geworfen werden, ist klar- der medl-Mitmachzirkus hat begonnen.


von Yara Deeb

Schon seit 2004 veranstaltet medl in Kooperation mit dem Circus ZappZarap und dem Amt für Kinder, Jugend und Schule ein artistisches Ferienprogramm für Mülheimer Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Die vergangenen Jahre hat der Mitmachzirkus auf dem Saarner Kirmesplatz stattgefunden, nun wird er in Styrum ausgetragen.

Ein neuer Ort


Umringt von Bäumen, auf einer großen grünen Wiese im Feldmannpark der Augustastraße, steht jetzt das rotblaue Zirkuszelt. Die Sporthalle zum Greifen nah, direkt nebenan das Gasthaus Feldmann, das die Kinder mit leckeren Speisen versorgt, und zu guter Letzt ein absolutes Wohlfühlambiente - perfekte Bedingungen für den medl-Mitmachzirkus.

"Jetzt haben wir mal die Ruhrseite gewechselt, nun können uns Kinder aus den anderen Stadtteilen besser erreichen", so Beate Fischer vom Amt für Kinder, Jugend und Schule, die jedes Jahr erneut von dem großen Zulauf des Projekts begeistert ist. Seit Montag, 25. Juli bis Freitag, 29. Juli läuft die erste Runde mit 100 teilnehmenden Kindern. Eine Woche später beginnt dann direkt die zweite Runde.

"Ich habe gehört, dass die Plätze zwanzig Minuten nachdem sie online gestellt werden, auch schon restlos ausgebucht sind", erwähnt der Zirkuspädagoge Christian Meier schmunzelnd. "Die Kinder haben einfach großen Spaß, sich als Artisten zu versuchen - hier können sie alles ausprobieren, gehen über ihre Grenzen hinaus und werden körperlich und geistig gefördert."

Er ist Leiter des Programms und bereitet die Kinder auf die Galavorstellung am letzten Abend vor. Dort treten die Kinder vor ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern auf und zeigen, was sie in der vergangenen Woche gelernt haben. "Da habe ich jedes Mal Lampenfieber, wegen der vielen Leuten und den Lichtern in der Manege", gibt die Zehnjährige Lea zu, die bereits das dritte Mal dabei ist.
Ihre Freundin Antonia macht schon das fünfte Mal mit und kann genau sagen, warum sie sich das Event nicht entgehen lässt. "Ich freue mich meine Freunde wieder zu treffen, die ich hier kennengelernt habe. Es ist aber auch toll etwas zu lernen und es dann am letzten Abend präsentieren zu können."


Vertrauen gegen Vertrauen


Den größten Spaß hat Antonia an dem Nagelbrett, bei dem es darum geht, sich zu konzentrieren und seinem Team voll und ganz zu vertrauen. Wiederholungstäter gäbe es viele, erwähnt Daniela Kreutzenstein, die bei der medl für Veranstaltungen wie den Mitmachzirkus verantwortlich ist. "Viele Kinder tragen noch stolz die T-Shirts vom Vorjahr, um zu zeigen, dass sie schonmal dabei waren."

Gerade läuft die sogenannte "Kostprobe", die am zweiten Tag beginnt. Die Kinder haben dabei die Gelegenheit, ein bisschen Showluft zu schnuppern und in der Manege ihre Kunststücke zu üben. Die Übungen am Trapez sind die beliebtesten.
Vor allem bei den Mädchen, sagt Charlotte. "Da muss immer ausgelost werden, wer mitmachen darf und wer nicht." Während der Generalprobe rutscht ein Mädchen versehentlich von der Stange des Trapez. "Das ist hier nicht schlimm - einfach aufstehen weitermachen und so tun als gehöre es zur Show." flüstert die Zehnjährige.
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