Kunstmuseum Mülheim von Schülern entdeckt: Leiterin Dr. Beate Reese im Interview

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Die Leiterin des Kunstmuseums Mülheim, Dr. Beate Reese, plauderte mit der Mülheimer Woche über die neuen Aktionen für Kinder und Jugendliche. (Foto: Kunstmuseum Mülheim)
Mülheim an der Ruhr: Kunstmuseum Mülheim |

„Ein Museum befindet sich immer im Wandel“, so Dr. Beate Reese, die Leiterin des Kunstmuseums Mülheim. Im Gespräch mit der Mülheimer Woche plauderte Sie über die neuesten Aktionen für Kinder und Jugendliche.




„Vielleicht, weil hier Museumspädagogik seit 36 Jahren praktiziert wird und wir gerade in den letzten Jahren neue Ideen und Formate entwickelt haben, um junge Menschen für Kunst zu begeistern. Das funktioniert am besten, wenn sie Experimentierfreude und Gestaltungskraft mit in die Workshops einbringen können. Zu einem Erfolgsmodell ist unsere AG für Jugendliche geworden, die in Kooperation mit verschiedenen Schulen der Stadt bereits seit gut fünf Jahren läuft. Damit dem Kind nicht langweilig wird, haben wir ein Mit-Mach-Heft zum Selbst Entdecken aufgelegt. Es ist kostenlos an der Kasse erhältlich.“

Kunstdialoge auch in englischer Sprache für Schüler


Was genau verbirgt sich alles hinter der neuen Angebotserweiterung?
Ein vielfältiges Spektrum an Themen für unterschiedliche Schultypen und Altersgruppen, die zeitlich flexibel gebucht werden können. Für Kindergärten und Primarstufe bieten wir einen Workshop zu berühmten Tierbildern etwa von Franz Marc und Erich Heckel, für die Sekundarstufe I und II eine Einführung in die Zeichenkunst Otto Pankoks oder in den Expressionismus. Neu im Programm sind Kunstdialoge in englischer Sprache für Schüler und Schülerinnen ab der 10. Klasse.“

Angebote des Kunstmuseums Mülheim können problemlos in den offenen Ganztag integriert werden


Wie könnten Kindergärten oder Grundschulen Ihre Angebote in deren Programm im offenen Ganztag übernehmen und haben Sie noch Kapazitäten für weitere Kooperationen?
„Unsere Angebote können problemlos in den offenen Ganztag integriert und thematisch und terminlich abgestimmt werden. So gehört beispielsweise der zweimalige wöchentliche Museumsbesuch zur Nachmittagsbetreuung der benachbarten Zunftmeisterschule. Auch mit unseren Ferienprogrammen richten wir uns mit gutem Erfolg an den offenen Ganztag. Als Museum für alle sehen wir uns gefordert, mit unseren Angeboten die veränderte Lebensrealität von Eltern und Kindern aufzunehmen.“

Mehr zum Thema:
Mehr über das Kunstmuseum Mülheim lesen Sie hier.
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