Lisas Welt: Mehr Hilfe für dementiell veränderte Menschen

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Demenzkranken Menschen endlich die angemessene Hilfe zukommen zu lassen, auf die sie so lange haben verzichten müssen - das ist das Ziel der geplanten Pflegereform. Und ein dringend notwendiger Schritt, bedenkt man, dass laut DAK-Gesundheit allein in NRW jährlich 65.000 Menschen neu an Demenz erkranken - und sich „laut Expertenmeinung die Zahl der derzeit 320.000 Betroffenen im bevölkerungsreichsten Bundesland bis 2050 auf mehr als 640.000 Menschen verdoppeln soll“. Doch nicht nur die Zahlen verlangen eine Reform: Wer sich auch nur oberflächlich mit dem Thema Demenz beschäftigt hat, ahnt vielleicht, mit welchen Herausforderungen die Angehörigen konfrontiert werden. „Die Sorge ist immer diesselbe, jeder Tag jedoch anders“, weiß Sozialarbeiter Peter Behmenburg. Diese Ungewissheit und diese ständige Auseinandersetzung „geht auf Dauer an die Substanz“. Umso wichtiger, dass nicht nur die Betroffenen, sondern auch die Angehörigen bei dieser Reform mitgenommen werden - sofern denn das Gesetz tatsächlich verabschiedet wird. Spätestens seit ich mich ausführlich mit diesem Thema beschäftigt habe, drücke ich alle Daumen - und mehr!


Wie Svenja L.* mit der Erkrankung ihrer Oma umgeht, lesen Sie in einem anderen Beitrag. Mehr zu den Pflegestufen lesen Sie hier.

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