"Märchenhafte" Spende für WiM - australischer Multimillionär spendet Winterjacken

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Reinhard Jehles (r.) freut sich über die unerwartete Spende. Ein Dankesschild für den Spender war schnell angefertigt. (Foto: PR-Foto Köhring/KP)

Manchmal ist das Leben wie ein Märchen.Genauso hat sich Reinhard Jehles von WiM, der Flüchtlingsinitiative "Willkommen in Mülheim" gefühlt, als er Montagnacht um halb eins eine unerwartete E-Mail von dem Verein Hanseatic Help in Hamburg bekam, in der ihm 500 Winterjacken angeboten wurde.

Der Verein kümmert sich wie die WiM um Spenden für Flüchtlinge, nur in einem viel größeren Rahmen. Der australischen Multimillionär Henry Ngai, der als Inhaber von ABC Tissue Product der führende Papierhersteller Australiens ist und als Menschenfreund gilt, hatte sich entschlossen, 106.100 Winterjacken für Flüchtlinge in Deutschland zu spenden.

47.500 gingen direkt an das Deutsche Rote Kreuz, 58.600 Jacken erhielt Hanseatic Help. Einzige Bedingung: Die Jacken müssten abgeholt werden. Mithilfe von Sponsoren wurde das möglich. So spendete Hapag Lloyd die Fracht- und Abwicklungskosten für die sechs Hanseatic Help See-Container.

Rund 20.000 Jacken hat die Hamburger Organisation bereits in Norddeutschland an Flüchtlinge verteilt, weitere Container gingen nach München, Berlin und Heidelberg. Aber auch im Ruhrgebiet rund um Köln wurden Winterjacken abgegeben. Durch eine Mitarbeiterin von Hanseatic Help aus Mülheim kam der Kontakt zu WiM zustande.
Bereits am Mittwoch mittag traf der Lastwagen mit den Kleidungsstücken aus Köln kommend ein, noch an demselben Nachmittag wurden die 500 Jacken von DRK-Mitarbeitern und Johannitern an Flüchtlinge im Flüchtlingsdorf Saarn und an der Holzstraße verteilt.
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Karl-Heinz Hohmann aus Unna | 22.01.2016 | 16:30  
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