Metallbrand sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr

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Ein Brand von größeren Mengen Metall sorgte gestern am späten Abend für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Als die ersten Kräfte auf der Anfahrt zu einem gemeldeten Brand in einem Gewerbebetrieb auf der Friedrich-Ebert-Straße eintrafen, konnte von der Konrad Adenauer Brücke aus schon starke Rauchentwicklung und Feuerschein wahrgenommen werden.

Schnell stellten die Einsatzkräfte fest, dass flüssiges Metall in sogenannten Speisern brannte. Das Feuer hatte sich schon auf daneben gelagerte Paletten und Verpackungsmaterialien ausgebreitet. Da brennendes Metall nur sehr schwierig und aufwendig gelöscht werden kann, wurde Vollalarm für die Feuerwehr ausgelöst. Die umliegenden Materialien konnten schnell mit Wasser gelöscht werden und somit eine Schadensausbreitung verhindert werden. Das brennende Metall wurde mit trockenem Quarzsand gelöscht. Messungen zeigten eine Temperatur von annähernd 1000 Grad Celsius.

Ein Arbeiter wurde mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst der Feuerwehr untersucht. Der Einsatz wurde gegen 1:30 Uhr in der Nacht beendet.

Aktualisierung vom 28. April, 13.30 Uhr:

Bei dem gestrigen Brand auf dem Firmengelände an der Friedrich-Ebert-Straße brannte nicht wie zuerst berichtet flüssiges Metall. Es brannten sogenannte Speiser. Speiser sind geometrische Körper die in der Gießereitechnik eingesetzt werden. Speiser bestehen aus verschiedenen metallischen und keramischen Inhaltsstoffen.
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