Mülheimer bei Bombenentschärfung

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Mülheimer helfen bei der Evakuierung in Duisburg. Dort iwird heute eine 5-Zentnerbombe entschärft. (Foto: Berufsfeuerwehr Mülheim)
Einsätzkräfte aus Mülheim unterstützten derzeit ihre Kollegen in Duisburg. Sie helfen bei der Evakuierung von Menschen, die im Bereich des Bombenfundes rund das St. Anna Krankenhaus in Duisburg-Huckingen leben. Bei der Bombe aus dem 2. Weltkrieg handelt es sich um eine englische 5-Zentner-Bombe. Sie soll heute um 14 Uhr entschärft werden.

Dazu muss das St. Anna Krankenhaus, ein Pflegeheim und ein Hospiz in der Nähe mit insgesamt zirka 200 Bewohnern sowie Patienten, evakuiert werden. Nach der Anforderung der Bezirksregierung zur Unterstützung der Evakuierung im Rahmen der überörtlichen Hilfe standen bereits um 8 Uhr 18 Einsatzkräfte mit einem Einsatzleitwagen, jeweils vier Rettungs- und Krankenwagen des Mülheimer Rettungsdienstes (Malteser, Johanniter, Rotes Kreuz, Feuerwehr) und zwei Notärzte auf der Hauptfeuer- und Rettungswache in Broich in Bereitschaft.

Um kurz vor 9 Uhr machte sich die Einheit unter Führung der Feuerwehr Mülheim auf denWeg nach Duisburg und gehören damit zu den ersteintreffenden Einheiten auf dem Bereitstellungsplatz.


14.47 Uhr: Nach der Evakuierung des letzten Patienten des St. Anna-Krankenhaus wurden die Transportzüge vom Vormittag aus Mülheim wieder entlassen entlassen. Nach der erfolgreichen Entschärfung der Bombe durch Sprengmeister Peter Giesecke vom Kampfmittelräumdienst um 14.30 Uhr übernimmt nun die zweite Schicht den Rücktransport. Im Einsatz sind dann die Einheiten aus Mönchengladbach, Viersen, Wesel und Mettmann.

Bereits um kurz nach 14 Uhr trafen die Mülheimer Einsatzkräfte wieder an ihren
Standorten ein Mülheim ein. Bis auf einen Rettungswagen, der nach einem
Infektionstransport erst noch von der Feuerwehr Duisburg desinfiziert wird.
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