Polizei hatte Arbeit: Baum umgefallen, Rauchmelder mit Fehlalarm

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Dieser Baum fiel einfach so um: 15 Meter lang, riss er die Oberleitung mit und wurde zu einem elektrifizierten Baum mit 750 Volt. Die Straße blieb Stunden gesperrt. (Foto: Pol Essen / MH)

Von Freitag, 28. Juli, bis Sonntag, 23. Juli, hatten Polizei und Feuerwehr alle Hände voll zu tun. Einige Male handelt es sich allerdings um einen überflüssigen Einsatz: Fehlalarm. Doch der große, umgefallene Baum auf der Duisburgerstraße, der machte richtig Ärger:

Baum behindert Straßenbahnverkehr

Am Freitagabend um 21 Uhr erhielt die Leitstelle der Feuerwehr einen Notruf über einen umgestürzten Baum auf der Duisburger Straße (Höhe Unterführung). Ein zirka 15 Meter hoher und 70 Zentimeter im Durchmesser großer Baum, war quer über die zwei Straßenbahnoberleitungen gestürzt und begrub diese unter sich.

Eine der Oberleitungen war gerissen, auf der anderen lag der Baum. Da von einer spannungführenden Oberleitung mit 750 Volt eine Gefahr für die Einsatzkräfte ausgeht, musste erst die Oberleitung für den betroffenen Bereich durch die Mülheimer Verkehrsgesellschaft spannungsfrei geschaltet werden. Danach konnten die Einsatzkräfte die Oberleitung erden. Durch die Duisburger- und Mülheimer Verkehrsgesellschaften musste die noch hängende Oberleitung demontiert werden, um den Baum ohne Gefahr zu beseitigen.

Ein Baum mit 750 Volt

Nach der Demontage wurde der Baum zerkleinert und am Straßenrand abgelegt. Bei diesem Einsatz wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr durch den Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr (Löschzug Broich) tatkräftig unterstützt. Nach ca. 3 Stunden war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Die Duisburger Straße war im betroffenen Bereich die ganze Nacht über gesperrt. Die Straßenbahnoberleitung wurde noch in der Nacht durch die Verkehrsgesellschaften wieder repariert.

Übereifrige Heimrauchmelder ließen Feuerwehr anrücken

Parallel zum Einsatz auf der Duisburger Straße, wurde der Löschzug der Feuerwache 2 zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in den Eichberg gerufen. Hier konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich lediglich um den Batteriewarnton in einer nicht mehr bewohnten Wohnung.

Bereits um 7 Uhr kam es auf der gleichen Straßen ebenfalls zu einem Einsatz der Feuerwehr. Auch hier war ein ausgelöster Heimrauchmelder Grund der Alarmierung. Die Wohnung wurde durch die Feuerwehr kontrolliert, aber auch hier war die Kontrolle ergebnislos.
Um 16.40 Uhr kam es auf der Oberhausener Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem LKW. Dabei drehte sich der PKW auf sein Dach. Die Fahrerin und ihr Kind konnten das Fahrzeug zum Glück ohne Hilfe verlassen. Sie wurden vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Und weitere Einsätze ...

Vier weitere technischen Hilfeleistungen wurden benötigt: Aufgrund des guten Wetters und diverser Veranstaltungen in der Stadt, brauchten mehrere Bürger Hilfe in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr. In dieser Zeit wurden 24 Einsätze durch den Rettungsdienst abgearbeitet.
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