Polizisten führten Maßnahmen mit körperlicher Gewalt durch

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Bei mehreren Polizeieinsätzen mussten Beamte in den letzten Stunden
körperliche Gewalt einsetzen, um ihre Maßnahmen erfolgreich beenden
zu können. Ein Beamter ist seitdem nicht mehr dienstfähig.

Besorgte Anrufer meldeten am Donnerstag, 4. August, einen jungen Mann, der angetrunken und laut schreiend an der Rückseite des Polizeipräsidiums auf der Virchowstraße Fahrzeuge beschädigt hat. Polizisten entdeckten den Flüchtigen kurz darauf auf dem Gehweg der Zweigertstraße.

Während er in den Streifenwagen geleitet wurde, griff er die eingesetzten Beamten an. Erst mit Hand- und Fußfesseln konnten die massiven Widerstandshandlungen unterbunden werden. Auch der mutmaßliche Zugriff auf eine der polizeilichen Schusswaffen konnte erfolgreich unterbunden werden. Die Verletzungen eines beteiligten Beamten waren so schwer, dass er nach der Behandlung im Krankenhaus dienstunfähig abtreten musste.

Auch in Mülheim


In Mülheim mussten die Beamten um 19 Uhr und um 20.30 Uhr, ebenfalls körperliche Gewalt ausüben. Auf der Seilerstraße fiel ein 39-jähriger Mülheimer zum wiederholten Mal polizeilich auf. Gegen 19 Uhr stieß der Mann einen 71-jährigen Anwohner auf den Gehweg. Gewaltsam überwältigten ihn die Polizisten und ihn in das Essener Polizeigewahrsam. Gleiches widerfuhr anderthalb Stunden später einer Frau in Styrum. An der Einmündung Rosenstraße/ Oberhausener Straße
randalierte und beleidigte sie dortige Anwohner und Passanten.

Auch sie trat den Weg zum Polizeigewahrsam nicht freiwillig an. Kurz nach Mitternacht am 5. August um 0.15 Uhr, bedrohte ein 53-Jähriger die Beamten der Citywache. Zur Verhinderung von weiteren Straftaten kam der Mann ebenfalls in Polizeigewahrsam.
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