RWW feiert 25 Jahre Wassermuseen

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Das Auqarius Wassermuseum ist ein architektonisches Schmuckstück und einen Besuch wert. (Foto: PR-Foto Köhring/KP)
 
Die Zahl 25 steht in diesem Jahr gleich für mehrere Jubiläen, die entsprechend gewürdigt werden : Mit 25 Aktionen, die über das Jahr verteilt werden. Los geht es am 18. März. (Foto: PR-Foto Köhring)

Seit 25 Jahren leistet die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft RWW mit seinen beiden Wassermuseen „Haus Ruhrnatur“ und „Aquarius“ in Mülheim Aufklärungsarbeit in Sachen Trinkwasserversorgung und vorbeugendem Gewässerschutz. Dabei versuchen beide Einrichtungen das Interesse am vielschichtigen Thema zu wecken, „Wasser“ erleb- und anfassbar zu machen und das Bewusstsein für Umweltthemen zu schärfen. Dieses Jahr feiern beide Museen 25 jähriges Jubiläum mit 25 Aktionen die über das gesamte Jahr verteilt stattfinden.

Den Auftakt des Jubiläums macht das „Wandern für Wasser“ am Samstag, 18. März. Bei der diesjährigen Aktion zum Weltwassertag laufen neben den Schülern der Luisen-, Karl-Ziegler-Gymnasium und der Willy-Brandt-Schule auch die Schüler des Gymnasium Broichs zum ersten Mal den symbolischen Lauf mit. Dort wird auch erstmals offiziell der Claim „Wasserlebt“ sowie das neue Logo und Jubiläumsmotiv vorgestellt. „Wir haben ganz bewusst den Lauf gewählt, da er die Verbindung der beiden Museen verdeutlicht“, so Ramon Steggink vom RWW.

Kleine Feierlichkeiten für die Familie
Bereits eine Woche später, Samstag, 25. März, finden an zwei Tagen am „Haus Ruhrnatur“ jeweils ab zehn Uhr kleine Familien-Feierlichkeiten statt. Der Eintrittspreis wurde für die Aktion auf 25 Cent pro Person reduziert und speziell für Leute, die 1992 geboren wurden, haben sich die Veranstalter etwas einfallen lassen. „Der Eintritt ist dann für den Rest des Jahres umsonst und die Besucher bekommen ein kleines Geschenk“, so Christa Schragmann, Stellvertretende Leiterin der beiden Museen. „Aber auch jeder Besucher der 1992 da war und uns davon ein Foto mitbringen kann, erhält ein kleines Geschenk“. An den beiden Tagen gibt es neben einigen Bastelaktionen auch einen Stand mit lebenden Bienen. „Besucher haben auch die Möglichkeit im Wasserbecken Plastik-Enten zu fangen oder sich mit unserem Maskottchen Erwin fotografieren zu lassen“, sagt Christa Schragmann.

Fest im Aquarius
Am Sonntag, 2. April, folgt dann ein kleines Fest am und im „Aquarius“. Von 13 bis 18 Uhr lädt das Museum zum kostenfreien Tag der offenen Türe ein und bietet unter anderem eine Wissenschaftsshow, eine Wasserverkostung sowie Essen und Trinken für die Gäste.

Informative Wissensreihe im Aquarius
Weitere Aktionen im Jubiläumsjahr sind unter anderem eine neue Wissensreihe mit Vorträgen und Führungen an insgesamt sechs Terminen. Bei der Wissensreihe informiert der RWW über ausgewählte wasserwirtschaftliche Themen. Anfang April startet die Wissensreihe im „Aquarius“. Neben der neuen Wissensreihe bietet der RWW mit seinen Partnern auch Aktionen bei Events wie „Extraschicht“, Stadtteilfest am „Aquarius“ und „Haus Ruhrnatur“ an.

Rückblick

Das Jubiläum ist aber nicht nur Anlass für diverse Aktionen im ganzen Jahr, sondern auch um einmal zurückzublicken auf die Entstehungsgeschichte. „Wir kamen 1980 zur Erkenntnis dass wir vom RWW nicht nur in Technik investieren, sondern einen Schritt weitergehen müssen und das Interesse an der Reinhaltung der Ruhr wecken“, so Andreas Macat, Leiter der beiden Museen. „Wir möchten die Leute durch die Aufklärungsarbeit für das Thema sensibilisieren und so Wasserverschmutzung vorbeugen, statt das Wasser einfach nur zu reinigen“. Vor diesem Hintergrund wurde das „Haus Ruhrnatur“ im März 1992 eingerichtet und soll eher den naturkündlichen und ökologischen Ansatz abdecken. „Im April kam das Aquarius dazu und soll ein breiteres Spektrum für die Besucher bieten“, erklärt Andreas Macat.

Das zeitgleich auch die MüGa eröffnet wurde, war kein Zufall. „Wir haben das ganz bewusst so gemacht, da viele Besucher der MüGa dann auch zum Aquarius kamen und umgekehrt“. Der Plan ging letztlich auf. Christa Schragmann erinnert sich lachend an ihre wunden Füße damals. „Da kamen so viele Besucher und jeder hatte andere Fragen. Wir mussten auch ständig neue Infokarten holen, weil der Kartenständer leer war. Ich möchte diese Erfahrung nicht missen“.
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