Schwerpunktkontrolle in Mülheimer Shisha-Bars: CO-Werte überhöht

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Die Feuerwehr leistete Amtshilfe bei der Kontrolle. Foto: FW

Zur Sicherstellung des Gesundheitsschutzes hat die Gewerbeabteilung des Ordnungsamtes in der Nacht zu Samstag, 21. Januar, eine Gaststättenkontrolle mit dem Schwerpunkt auf Shisha-Bars durchgeführt.

"Amtshilfe leisteten Einsatzkräfte der Einsatzhundertschaft aus Duisburg, der Zollverwaltung und der Feuerwehr Mülheim", erläuterte Stadtsprecher Volker Wiebels.

Insgesamt wurden im Zeitraum von 23 Uhr bis 1.30 Uhr sieben Objekte kontrolliert. Vier Objekte davon wurden aufgrund der Vernetzung untereinander in einer Kontrollwelle gleichzeitig überprüft.

Im Anschluss erfolgte eine zweite Kontrollwelle von drei weiteren Betrieben, wobei einer bereits kurz vor Eintreffen der Kräfte geschlossen wurde. Der Betreiber wurde noch vor Ort angetroffen und konnte nach bereits bestelltem Schlüsseldienst doch noch zum friedlichen Zutritt der Ordnungskräfte bewegt werden. Eine CO-Messung war hier jedoch obsolet.

In vier von sechs kontrollierten Betrieben konnten erhöhte CO-Werte von Spitzenwerten bis zu 276 ppm festgestellt werden.

Die in den ersten vier Shisha-Bars deutlich erhöhten CO-Werte führten in einer Lokalität zur sofortigen Räumung und in zwei weiteren Betrieben zur Nutzungsuntersagung der Kohle. Außerdem wurde in einer der geräumten Lokalität, neben den erhöhten CO-Werten, eine nicht erlaubte offene Feuerstätte (zur Vorbereitung und Erhitzung der Kohlen) vorgefunden. Zusätzlich war der zweite Rettungsweg versperrt. In einem weiteren Objekt wurde die sofortige Lüftung angeordnet.

"Insgesamt wurde in vier von sechs kontrollierten Betrieben unverzollter Shisha-Tabak sichergestellt. Dies hat zwei Strafanzeigen und mindestens zwei (ggf. vier) Ordnungswidrigkeiten zur Folge", so die Bilanz der Aktion, resümiert Wiebels.
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