SWB investiert weitere 15 Millionen in Dümpten

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Lageplan des Quartiers zwischen Oberheid-, Frintroper und Hermann-Holtmann-Straße. (Foto: SWB)

Die Wohnungsbaugesellschaft SWB investiert aktuell kräftig in den Stadtteil Dümpten. Nachdem bis zum Frühjahr 2018 bereits 25 Neubauwohnungen und zehn Kaufeigenheime im sogenannten "dümpschenkarree" an der Schaaphausstraße errichtet werden, nimmt SWB nun noch ein weiteres Quartier in unmittelbarer Nähe ins Visier.

"Dümpten23" heißt das neue Projekt und umfasst die Häuser an der Oberheidstraße 132 bis 142, an der Hermann-Holtmann-Straße 2 bis 10 sowie an der Frintroper Straße 7b bis 7e. Insgesamt 77 Wohneinheiten werden in Mehrfamilienhäusern entstehen. Dazu kommen an der Hermann-Holtmann-Straße sieben Eigenheime. Die Gesellschaft verspricht sich dadurch eine soziale Mischung im neuen Quartier - ebenso wie durch den unterschiedlichen Mietpreis. Durch eine öffentliche Förderung liegt dieser aber überall unter sechs Euro pro Quadratmeter. Die eine Hälfte wird es für 5,05 Euro, die andere für 5,90 Euro geben. Die Mischung von Ein- oder Zwei-Raum-Wohnungen bis zu familienfreundlichen Drei- bis Vier-Raum-Wohnungen soll verschiedene Zielgruppen erreichen.

Als Beispiel für das neue Quartier gelten die fünf Häuser an der Frintroper Straße, die bereits 2013 einer Kernsanierung unterzogen wurden. Auf der gegenüberliegenden Seite der Oberheidstraße wurden vor zehn Jahren bereits rund 200 Wohnungen im Zuge einer Großmodernisierung aufgewertet. Nach der Schaaphausstraße folgt nun der nächste Schritt für generationengerechtes Wohnen in Dümpten. "Das bedeutet aber nicht, dass hier nur alte Menschen leben werden. Das Quartier wird für alle Generationen und alle sozialen Schichten bewohnbar sein", betont SWB-Geschäftsführer Ulf Lennermann.

Mit einer Modernisierung war es diesmal aber nicht getan. Die Baukörper stammen aus den 60er, teilweise sogar aus den späten 50er Jahren. "Die Defizite lassen sich nicht überall beseitigen", sagt Lennermann. Die Konsequenz ist ein Ersatzneubau. Dabei wird die Fläche trotz fast identischem Wohnungsbestand (77 statt vorher 76) um fast 2000 Quadratmeter auf insgesamt 6.407 m² vergrößert. Heißt aber auch: Die bisherigen Mieter müssen ausziehen. Bei einer Mieterversammlung am Donnerstag wurden die Bewohner über die Pläne informiert. Am Freitag gingen die Kündigungen 'raus. Bei Bedarf bietet SWB Beratungsgespräche an, stellt Ersatzwohnungen zur Verfügung und übernimmt die Umzugskosten. Außerdem wird ab dieser Woche ein Beratungsbüro vor Ort eingerichtet.

Nach dem Ablauf der Kündigungsfristen soll Ende des Jahres mit den Arbeiten begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Ende 2018/Anfang 2019 vorgesehen. Für den Neubau veranschlagt SWB 15 Millionen Euro.
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