SWB legt nach 15 Jahren Pause Grundstein in Dümpten

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v.l. Oliver Ahrweiler, Alexander Rychter, Heinz-Werner Czeczatka-Simon, Ulf Lennermann, Heiko Hendriks. PR-Foto Köhring / SH

Ende April legten Heinz-Werner Czeczatka-Simon, Bezirksbürgermeister von Mülheim-Dümpten, der Aufsichtsratsvorsitzende der SWB-Service- Wohnungsvermietungs- und -baugesellschaft, Heiko Hendriks, Oliver Ahrweiler, SWB-Abteilungsleiter Bestandspflege sowie der Verbandsdirektor des wohnungswirtschaftlichen Regionalverbandes, Alexander Rychter, zusammen mit dem Geschäftsführer der SWB, Ulf Lennermann, den Grundstein für 25 Mietwohnungen und 10 Kaufeigenheime. Mit dem Projekt „dümpscheskarree“ widmet sich die Stadttochter nach 15 Jahren Pause erstmals wieder dem Thema Neubauten.

Mehr als 100 Wohneinheiten möchte die SWB in den kommenden zwei Jahren in zwei Baugebieten von Dümpten errichten. Die Grundsteinlegung in der Oberheidstrasse/Schaaphausstrasse ist der Auftakt zu den Veränderungen in dem Wohnviertel. Seit Dezember letzten Jahres sind auf dem ehemaligen Gelände eines Schafshofes triste 50er und 60er-Jahre Bauten abgerissen worden. Im Zuge der Modernisierung stehe die SWB laut Ulf Lennermann vor immer neuen Herausforderungen. „Wir möchten den Menschen die hier leben zukunftsfähige, barrierefreie und bezahlbare Wohnräume bieten.“ „Aus diesem Grund konnten wir die ehemaligen Wohnungen nicht einfach sanieren, sondern müssen komplett neu bauen“, fügt der Aufsichtsratsvorsitzende Heiko Hendriks hinzu.

Bevor die Gebäude abgerissen werden konnten, wurden die Anwohner über das Projekt informiert. „Ich habe den Anwohnern allerdings versprochen, dass wir sie mit der Umsiedlung nicht alleine lassen werden. Darüber hinaus haben die ehemaligen Anwohner ein Erstrecht die Neubauten nach Fertigstellung zu beziehen“, erklärt Ulf Lennermann. Planmässig sollen die Neubauten im Frühjahr 2018 fertig sein.

Eigenheime und Mietwohnungen

Das Neubauprojekt wird unter anderem durch öffentliche Mittel des Landes NRW im Rahmen der sogenannten „mittelbaren Förderung“ finanziert. Rund 8,7 Millionen Euro investiert die SWB in die fünf Neubauten. Dabei entstehen in der Schaaphausstrasse zehn Eigenheime in ruhiger Lage. Die Wohnflächen sind zwischen 138 und 141 Quadratmeter gross und besitzen alle Gärten.

Die SWB errichtet zusätzlich auf der Oberheidstrasse zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 25 Mietwohnungen. Die Wohnungen haben zwei bis vier Räume und sind 65 bis 95 Quadratmeter gross. Um gutes Wetter bei Sonnenstrahlen an der frischen Luft geniessen zu können, werden die Wohnungen mit Balkone und Terrassen ausgestattet. Die Familienwohnungen im Erdgeschoss besitzen zusätzlich jeweils einen eigenen Garten. Aufzüge sollen alle Wohnungen barrierefrei erreichbar machen. Ein weiteres Highlight will die SWB mit vier Maisonette-Wohnungen und drei Penthouse-Wohnungen bieten. Bei einer Maisonette-Wohnung handelt es sich um eine Wohnung mit mindestens zwei Etagen, die miteinander verbunden sind. Die Penthouse-Wohnungen befinden sich jeweils auf der obersten Etage und sollen einen Weitblick über das gesamte Stadtgebiet bieten.

Um den künftigen Bewohnern eine hohe Energieeffizienz bieten zu können, errichtet der Projektpartner „medl“ im Quartier ein Blockheizkraftwerk, über das die Häuser an das Nahwärmenetz angeschlossen werden. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Webseite www.duempscheskarree.de.

Weitere Eigenheime geplant

Die Neubauten sind laut Ulf Lennermann zwar in einer entspannten und ruhigen Lage gelegen, seien aber dennoch zentral. „Die Anwohner haben hier zum Beispiel Kindergärten, Schulen, Banken, Lebensmittelmärkte, Apotheken und eine gute Anbindung an den Personennahverkehr.“ Mit dem Hexbachtal sei auch ein Naherholungsgebiet nicht weit vom Standort entfernt. Beim Folgeprojekt 800 Meter weiter sollen für 15 Millionen Euro 90 Wohnungen entstehen.

Auch in Zukunft will die SWB ihre Wohnungen in Mülheim nach ihrer Unternehmensstrategie zukunftsfähig, barrierefrei und bezahlbar bereitstellen. Bei Mietwohnungen bleibt die Sanierung im Bestand erste Wahl, abhängig davon ob sich eine Sanierung rechnet oder ein Neubau nötig ist. „Wir überprüfen im Vorfeld viele Objekte und bewerten dabei immer jedes Objekt einzeln“, so Ulf Lennermann. Aufgrund der Nachfrage sollen aber vereinzelt weitere Eigenheime entstehen. „Je nach Umgebung werden wir entscheiden, wo wir künftig Einfamilienhäuser errichten.
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